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Jetzt dick werden mit dem Facebook-Kamera-Effekt von Candy Crush

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Nein, die Überschrift ist kein Köder und wir sind ebensowenig der Google Assistant. Wir verkaufen euch keine Witze nach dem Motto, dass man den Flur des Iglus eine Eisdiele nennt. Und ob man nun zwischen den Jahren oder wann auch immer „fett“ wird, gehört zur Aufzählung schlechter Kalauer dazu. Aber irgendwie passend ist die Veröffentlichung nun schon in Richtung Süßigkeitenfest. Wir schalten mal lieber in den Spaß-Modus um, denn heute geht es mal ausnahmsweise nur indirekt um Highscores und so weiter bei einer App. Ach, und eigentlich geht es auch nicht direkt bei jener App darum. Das sind jetzt aber genug Andeutungen.

Vom beliebten und gefeierten Match-3 Candy Crush gibt es seit Ende vergangener Woche ein witziges AR-Minispiel. Also kein weiterer Teil oder eine neue Episode im Spiel selbst, sondern auf Facebook bzw. in der App des blauen Netzwerks. Und so heißt das neu verfügbare Spielchen auch einfach schnöde „Facebook-Kamera-Effekt“, obwohl es etwas mehr ist. Ihr kennt die manchmal lustigen, manchmal seltsamen und fast immer recht ulkigen Livefilter sicherlich. Einfach auf den Zauberstab gehen und schon ist man der Weihnachtsmann, ein Holzfäller oder ein Zombie. Der Entwickler von Candy Crush verwandelt euch nun nicht in Tiffi oder den Yeti. Das wäre ja wohl zu einfach.

Vielmehr als bloß einen weiteren grafischen Effekt zu liefern, wie das andere nun schon ausreichend gemacht haben, kann man interaktiv die Bonbons fangen. Nicht mit den Händen, sondern freilich mit dem Mund. Also Mund weit auf und keine Angst, niemand kann sich verschlucken. Bonbons fliegen unten vom Bildschirm hoch und Spielziel ist es die Süßigkeiten der gleichen Farbe einzufangen. Level 1 ist easy, da sind es nur blaue Bonbons. Schon ist man in Level 2 und hat zwischendurch noch nen lustigen Effekt – das Gesicht verwandelt sich in eine mächtige Farbbombe.

Hier noch ein Video (bereitgestellt von King) zum Effekt:

Dummerweise läuft gleichzeitig der Timer unerbitterlich von 1:30 runter, sodass einem nicht viel Zeit bleibt die Bonbons zu fangen. Jedoch kann man so oft spielen wie man möchte, um den Highscore in die Höhe zu treiben. Es gibt freilich keine 5 Herzen oder ein Energiesystem. Der Effekt dient hauptsächlich als Gag für Fans der App und von Selfies. Spieler können ihre Ergebnisse mit anderen Spielern teilen und ihre Freunde auf Facebook herausfordern. Nebenbei ist der Effekt nicht nur witzig, sondern dürfte auch neugierig machen, den AR-Trend weiter befeuern, was ich persönlich super finde. Deshalb gleich mal noch eine Info zum Selbstmachen.

Background: Entwickelt hat King zusammen mit Biborg und Facebook den Effekt mit dem AR Studio. Dieses kostenlos verfügbare Tool könne man laut FB ohne Scripting auch selbst nutzen. Man braucht nur nen MAC und kann dann mit den Companion-Apps auf Android und iOS den Effekt testen. In einer Demo habe ich z.B. die Methoden „Mouth Open“ und „Head Shake“ gesehen. Es gibt eine ausführliche documentation. Hach, da bekommt man doch gleich Lust selbst mal so einen Effekt zu basteln. Bis man allerdings so einen Effekt wie den von Candy Crush hinbekommt, dürfte man schon etwas länger brauchen.

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