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Telekom Router kaufen oder mieten? Beachte diese Gründe!

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Hund oder Katz, Salz oder Pfeffer? Entscheidungen gibt es im Leben, die sind wie links oder rechts in Einbahnstraßen abzubiegen. Dazu gehört durch das Angebot der Telekom auch die Routerwahl. Hier lautet die Entscheidung kaufen oder mieten. Und dann gibt es ja auch noch die Routerfreiheit, die freie Wahl nach Gerät und Modell. Speedport ist keine Pflicht mehr.

In einem Forum schreibt ein Nutzer, welcher offenbar gern im FourSeasons verkehrt, dass er ein altes Gerät sein 15 Jahren nutze es nun aber Aussetzer gebe. Was für ein Gerät soll er nutzen? Er spiele nicht einmal online und sei Rentner, deshalb möchte er sich gern das Mietangebot „sparen“. Das was?

Die Telekom bietet für etwa 5 Euro bzw. Einmalkauf zwischen 150 und 200 Euro diverse Router an. Derzeit ist wohl der Speedport Smart 3 sei für Geschwindigkeiten bis 1000 MBit/s bei IP-basiertem Anschluss geeignet. Die Featureliste ist lang und so weiter. Wer das Gerät sich anschaut, der bekommt auch sogleich die Option „Miete“ in der Box vorausgewählt. Deren Konditionen lauten: 12 Monate Mindestvertragslaufzeit bei 6 Tagen Kündigungsfrist. 4,94 Euro kostet die Miete, der Kaufpreis liegt bei 159,99 Euro (Stand Januar 2020). Versand kommt bei Kauf und Miete mit 7 Euro dazu. Sollte man nun mieten oder kaufen?

Grund 1 für Miete: Router werden schnell „altmodisch“

Der Speedport W500V stammt aus dem Jahr 1875. Seine zwei Antennen hinten über silbernem Gehäuse wirken schon wie eine Dampflok aufm Gleis 11. Die alte Bauweise der Sinus-Geräte schlägt durch. Tatsächlich aber wäre das Modell von Hitachi mit DSL Modem, Router und DSL-Telefonieanlage sogar ADSL2+ fähig nach einem Firmware-Update. Und hier kommen wir zum Thema. Die Telekom klärt auf, dass es keine zukünftigen Updates geben wird. Es geht also nicht nur darum, dass die eigenen Geräte von der Hardware her nicht mehr aktuell sind, sondern vor allem die Software veraltet. Naja.

Grund 2: Die Telekom möchte, dass du mietest

Ja, offenbar forciert die Telekom die Miete. Dies tut sie, indem sie die Miete als Standardoption vorauswählt. Klar, es ist ein Geschank an die Menschheit. Oder verdient sie daran mehr? Rechnen wir mal nach:

5 Euro x 12 Monate = 60 Euro pro Jahr an Miete

159 Euro an Kaufpreis wären umgekehrt nach 32 Monaten günstiger als die Miete.

Früher gab es eine Staffelung der Mietpreise nach Vertragsdauer, dies scheint nicht mehr der Fall zu sein.

Die Telekom wirft aber das Serviceversprechen in den Ring. Man biete einen unkomplizierter Austausch defekter Geräte und telefonische Hilfe bei Hardware-Problemen. Beides sind schon Gründe für die Miete. Zumindest sollte man bei einem Anruf bei der Hotline bessere Karten haben, wenn man einen aktuellen Speedport einsetzt. Hier ist der Text ausbaufähig, ist aber dünnes Eis diese Erfahrung.

Grund 3: Flexibler sein

Ja, ein Mietrouter macht flexibler und somit ist das eigentlich ein klares Kontra zum Verkaufswunsch der Telekom. Wer ohnehin nach absehbarer Zeit den Vertrag wieder kündigen möchte, der sollte sich keinen Speedport kaufen.

Aufgefallen? Dies waren gerade drei Gründe für die Miete. Tatsächlich aber wäre ein Kauf die Option, die wir aus dem Bauch heraus empfehlen würden. Dies aber nur in bestimmten Fällen. Etwa bei einem schon länger bestehenden Telekom-Vertrag, welcher eine stabile Leitung hat. Dann kann man sogar auf Modelle dritter Anbieter zurückgreifen, da man ja erwartbar keinen Support braucht. Wer aber in einem wackeligen Netz hängt, der sollte stets die Speedports benutzen. Gekauft oder gemietet? 2,5 Jahre sind eigentlich für einen Router kein Alter, also doch gekauft?

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