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Bedeutung von „Belebte Umgebung“ auf Google Maps erklärt

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Saturn und New Yorker sind nicht stark besucht, im PrivatkundenCenter der Berliner Sparkasse gegenüber sind so viele Besucher wie gewöhnlich und an der Weltzeituhr mehr Besucher als gewöhnlich. Ja, damit haben wir wohl das ganze Spektrum der Aktivität abgedeckt, was man auf Google Maps so finden kann. Und dann gibt es aber noch mit der „belebten Umgebung“ ein besonderes Anzeigenfeature, welches etwas erklärungswürdiger ist. Dies übernehmen wir hier kurz.

Google Maps ist ein tolles Tool, um zu navigieren und neue Orte zu entdecken. Wer die App regelmässig nutzt, der wird sicher schon das „Belebte Umgebung“ gesehen haben und sich gefragt haben, wie dies zustande kommt und was es genau bedeutet.

Berlin Mitte am Alexanderplatz, Mittwoch 13 Uhr, Copyright der Karte bei Google, Screenshot für die redaktionelle Darstellung von „Belebte Umgebung“

Orange pulsiert der Kreis mit dem Chartdiagram als Symbol auf der Karte. Gleich ein paar Meter weiter von den eben beschriebenen Orten in Mitte geht eine der „Belebten Umgebungen“ los und zeigt damit an, dass hier wie der Name sagt mehr lost ist. Auffällig ist die wenig konkrete Angabe und der beinahe wahllos gezeichnete Zonenrand. Beinahe könnte man sogar fragen, ob diese Angabe aufschlussreich ist.

Belebte Umgebungen auf Google Maps erkennen

Orange ist aber auch die ganze Karte eingezeichnet. Oftmals wirkt diese Markierung wie eine Fußgängerzone wie die der Altstadt Spandau, da diese auch bei Märkten oftmals zufällig genau die Bereiche mit mehr Personen ist.

Entstanden ist das Feature zum derzeitigen Hochpunkt der Corona-Wellen, so Ende 2021, und es half einzuschätzen, ob man diesen oder jenen Ort aufsuchen sollte. Das Feature „belebte Umgebung“ soll also eine gewisse Lenkungsfunktion haben. Man kann Orte meiden oder gezielter aufsuchen. Bei der Straßenpromo, Pranks von IratschTV oder beim Dating sicherlich nützlich, kch.

Wie funktioniert es? Google nutzt die Daten von Nutzern, welche den Google-Standortverlauf aktiviert haben.

Weiterhin sieht man für einzelne Orte die Angabe in drei Stufen:

  • mehr Besucher als gewöhnlich
  • so viele Besucher wie gewöhnlich
  • nicht zu stark besucht

Diese Infos gibt es schon länger und kann beim Place in der Info unter „Stoßzeiten“ als Diagramm abgerufen werden.

Die Angaben zeigen nie die konkrete Zahl an Personen oder die Gesamtzahl der Personen in einem Gebiet und informiert in seiner FAQ: „Darüber hinaus werden keine Informationen zur Auslastung von Wohnorten wie Häuser oder Wohnungen verarbeitet.“ Interessant ist dies eventuell dann, wenn Restaurants in Wohngebäuden enthalten sind, wie das genau funktioniert. Wäre es denkbar, dass im 1. OG eine Party stattfindet, das Sushi-Restaurant drunter aber völlig leer ist und trotzdem als „mehr Besucher als gewöhnlich“ angezeigt wird?

Google bemüht sich nun diese Angabe so konkret wie möglich zu halten und gleichzeitig den Datenschutz aller Nutzer zu bewahren. Dies gelinge durch den Einsatz eines Verfahrens mit dem Namen „Differential Privacy“, dazu gibt es hier einen Wikipedia-Beitrag.

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