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CYBERFLASHING per AirDrop? Was das ist und was man dagegen tun kann

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Cyberflashing hört sich nach Metaverse an, passiert aber offenbar einfach so vom Café bis zum Zugabteilt. Demnach bekommt die Betroffene eine Nachricht auf ihr iOS-Gerät, wonach jemand ein Foto mit ihr teilen möchte. Per AirDrop. Das ist insofern schon etwas ungewöhnlich, da in unserer Gesellschaft derzeit die Spendabilität und Bereitschaft zu geben etwas geringer ist als man es im Kindergarten immer gelernt bekommt. Es kann also nichts Gutes sein, was da per proprietären Wi-Fi-Ad-hoc-Service unsichtbar durch die Luft kommt. Trotzdem wollen wir kurz aufklären, was man unter Cyberflashing versteht und wie man es recht einfach umgehen kann davon Opfer zu werden.

Cyberflashing bezeichnet die Straftat, wonach man obszöne Bilder versendet. Er ist direkt mit AirDrop verbunden, da es wohl die ersten Fälle um 2015 in England mit dem Dienst gab. Es wurde seitdem viel darüber berichtet, sodass es immer „populärer“ wurde und auch als Prank unter Jugendlichen üblich geworden ist. Vormals gab es eine Vorschau des zu erwartenden Bildes, aktuell unter iOS 15 wird nur noch die Nachricht angezeigt, wonach jemand etwas senden möchte und man kann es annehmen oder ablehnen. Vergleichbar ist der Dienst mit Smart Share unter Android.

Naivität, sehr viel Unverstand und Unvermögen die eigenen Handlungen einzuschätzen, setzt es voraus davon 2022 Opfer zu werden. Einerseits überhaupt AirDrop aktiviert zu haben „für jeden“ wie es in den entsprechenden Einstellungen unter iOS heißt. Checke also unter AirDrop Allgemein, ob du auf „Empfangen aus – Nur für Kontakte – Für jeden“ eingestellt hast. Apple ist bekanntlich recht restriktiv und für Datenschutz. Es verwundert also nicht, dass die werksseitige Standardeinstellung ohnehin für „für jeden“ ist. Damit sollte technisch fast alles klar sein.

iPhone von Ronny möchte ein Foto teilen

Nunja, was ist AirDrop eigentlich? Ein seit 2013 auf mobilen Geräten von Apple verfügbares Dateiübertragungsdings. Ein Service ohne den Bedarf für Einstellungen wie Adressen oder IPs. Er funktioniert auf einer Entfernung von bis zu 9 Metern und auf kurze Distanz sogar recht schnell mit bis zu 16 MB/s. Versenden kann man alles, was auch als Mail-Anhang oder im Messanger möglich ist: Fotos, Audio, Video, Katzen-GIFs.

Immer wieder gibt es Medien, welche das Thema aufgreifen und damit popularisieren. Es ist die Angst zum Opfer zu werden, welcher aber angesichts des wirklich simplen Settings so wahrscheinlich ist wie von einem startenden Kampfjet in der Fußgängerzone überrollt oder von einem Hai im Freibad gebissen zu werden.

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