Es gibt Reviews, die schreibt man einfach gern. Dieses hier gehört dazu – denn die kleine, knuffige E1 war eine der ersten Reolink-Kameras, die wir vor rund sechs Jahren auf Check-App getestet haben. Damals schon ein heimlicher Star, heute ein Klassiker, der bei uns immer noch im Einsatz ist. Genau das macht die neue E1 (ohne „Pro“) so spannend: Reolink hat das Erfolgsmodell überarbeitet, aber nicht neu erfunden. Und ich wollte wissen – taugt sie 2025 noch immer als Einsteigerkamera? Und ja, ich habe sie direkt in einem Verein für Senioren im Einsatz gezeigt, denn sie ist bis heute eine der einfachsten Indoor-Kameras, die du installieren kannst.

Erster Eindruck: Sieht aus wie früher – und das ist gut so

Man nimmt sie aus der Box, schaut kurz drauf und denkt: Joa, die kenne ich doch. Die E1 ist wieder diese kompakte Kugel, die mit ihrem dezenten Weiß nicht schreit „Überwachung!“, sondern eher: „Ich bin nur die kleine Kugel da hinten, mach ruhig weiter.“ Genau dieses unaufdringliche Design war damals schon ein Vorteil.

Die größte sichtbare Änderung: Das Gitternetz für den Alarmlautsprecher auf der Rückseite ist etwas größer geworden. Und der Stromanschluss? Endlich USB über Netzteil. Keine proprietären Stecker mehr – danke dafür.

Ansonsten: Das Ding ist immer noch angenehm klein, leicht und unauffällig. Für den Einsatz in Wohnungen, Büros oder eben wie bei uns im Vereinsraum ideal.

Design: Klein, knuffig – und durchdacht bis ins Detail

Schaut man sich die neue E1 aus der Nähe an, merkt man sofort: Reolink hat am grundsätzlichen Look kaum etwas verändert. Die Kamera bleibt diese kleine, knuffige Kugel, die fast schon spielzeughaft wirkt – und genau dadurch perfekt in jedes Wohn- oder Büroregal passt. Keine sichtbaren Antennen, keine sperrigen Formen, sondern ein ruhiges, modernes Gehäuse, das sich nicht aufdrängt.

Beim Blick auf die technischen Details zeigen sich aber kleine, sinnvolle Optimierungen. Die IR-LEDs sitzen weiterhin gut versteckt um das Objektiv, der Tageslichtsensor arbeitet zuverlässig und das eingebaute Mikrofon ist sauber in die Front integriert. Besonders gelungen ist die Positionierung der microSD-Karte: Sie versteckt sich hinter dem beweglichen Kamerakopf und kommt erst zum Vorschein, wenn man das Objektiv nach oben schwenkt. Genau wie beim alten Modell ist das extrem praktisch und schützt die Karte vor neugierigen Fingern.

Auch das Lautsprechergitter auf der Rückseite wurde überarbeitet und wirkt größer und offener – gut für die Zwei-Wege-Kommunikation und für die kleine Alarmsirene, die lauter klingt als man ihr zutraut. Die Status-LED bleibt unaufgeregt und informiert klar über den WLAN-Zustand. Der Stromanschluss sitzt unten am Fuß, diesmal als USB-Port, was die Kamera flexibler macht, weil man nicht mehr auf Spezialstecker angewiesen ist.

Kurz gesagt: Die E1 bleibt ihrem ikonischen Design treu, wurde aber an den richtigen Stellen modernisiert. Ein kleines Gerät, das zeigt, dass gute Gestaltung auch 2025 nicht neu erfunden werden muss – sie muss nur funktionieren.

Installation: Ich würde es jederzeit Senioren zutrauen

Im Karton liegt alles bei, was man für den sofortigen Start braucht: Kamera, Montageplatte, Netzadapter, Schraubenpack, Lochschablone, ein kleines Überwachungsschild und der Schnellstart-Leitfaden – klassisch Reolink, komplett und unkompliziert.

Hier punktet Reolink traditionell, und die neue E1 bestätigt das erneut:
App öffnen, Kamera einstecken, QR-Code einscannen, WLAN auswählen – fertig.

Ich habe den ganzen Prozess mit Senioren durchgespielt, die bislang maximal WhatsApp genutzt haben. Und ja, die Installation ging wirklich ohne Stolperfallen. Die Kamera spricht sogar klare Sprachanweisungen aus, bis die Verbindung steht.

Die App ist 2025 mehr denn je idiotensicher.
Und das meine ich positiv: klare Symbole, übersichtliche Tabs, sofort verständliche Funktionen.

Bildqualität & Alltag: 4 MP reichen locker für Innenräume

Reolink setzt bei der neuen E1 auf 4 Megapixel – also 2560×1440 Pixel. Klingt auf dem Papier nicht spektakulär, aber für Innenräume vollkommen ausreichend.
Das Bild ist scharf, dynamisch und stabil, bei Tageslicht ebenso wie im IR-Modus.

Die 360°-Panoramadrehung und das Neigen funktionieren zuverlässig. Haustiere, Kinder, Besucher – alles lässt sich gut verfolgen. Für eine Kamera dieser Preisklasse absolut top.

Nachtsicht? Wie gewohnt: Klar, sauber und realistisch bis etwa 12 Meter.

Smarte Funktionen: Das Wichtigste ohne Abo

Reolink hält am großen Vorteil fest: keine Cloud-Pflicht, keine Abo-Fallen.

Die KI-Erkennung hat in den letzten Jahren ordentlich zugelegt und unterscheidet zuverlässig:

  • Personen
  • Tiere
  • Schreie

Gerade letztere Funktion ist praktisch, wenn die Kamera auch als Babyfon-Ersatz genutzt wird.

Aufnehmen kannst du weiterhin über:

  • microSD (diesmal bis 512 GB – früher unvorstellbar)
  • Reolink NVR
  • FTP-Server

Die Kamera reagiert schnell, Benachrichtigungen kommen ohne spürbare Verzögerung.

Die App: Reifer, moderner, mächtiger

Die App hat sich seit 2019 stark weiterentwickelt:

  • übersichtlichere Timeline
  • Cloud-Ereignisse optional
  • besseres Live-Bild
  • stabilere Verbindung
  • Datenschutzmodus per Schalter
  • Zwei-Wege-Audio in deutlich besserer Qualität

Was geblieben ist:
Alles funktioniert lokal auch mit SD-.Karte. Du brauchst keinen Account, kein Abo, keine Registrierung.

Für ein sicherheitsrelevantes Smart-Home-Gerät ist das immer noch ein dickes Plus.

Besonderheit: Ein würdiger Nachfolger eines echten Dauerbrenners

Das ist der vielleicht wichtigste Punkt dieses Reviews:
Die erste E1-Pro, die wir damals getestet haben, läuft seit über sechs Jahren ohne Probleme. Kein Ausfall, keine regelmäßigen Verbindungsabbrüche, kein Kabelbruch – sie macht einfach ihren Job.

Das macht die neue E1 automatisch sympathisch.
Sie ist nicht das große Upgrade, sondern die konsequente Weiterentwicklung eines echten Erfolgsprodukts.

Und genau das ist ihr Vorteil: Reolink hat verstanden, dass man Bewährtes nicht kaputt verbessern muss.

Fazit: Die E1 bleibt eine der besten Einsteigerkameras – und der Preis ist ein Witz

Die Reolink E1 ist klein, knuffig, zuverlässig – und für ihren Preis von aktuell 20 Euro fast schon frech gut. In 2025 eine 4-MP-PT-Indoor-Kamera mit smarter Erkennung, 360°-Sicht, Zwei-Wege-Audio und einfacher App-Steuerung anzubieten, ohne irgendetwas hinter ein Abo zu packen, ist bemerkenswert.

Sie eignet sich perfekt für:

  • Haushalte
  • Büros
  • Seniorentreffs
  • Haustierüberwachung
  • Babyfon-Ersatz
  • Einsteiger, die einfach etwas wollen, das funktioniert

Und ja:
Sie ist auch sechs Jahre nach unserem ersten Test immer noch eine klare Empfehlung.
Die Kamera ist einfach eine kleine Legende – und Reolink beweist, dass gute Produkte nicht ständig neu erfunden werden müssen.

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