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Reolink E1 Pro: kompakte Überwachungskamera im Check

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Der Zusteller hat das Paket in die Papiertonne gelegt, die schwarze Nachbarskatze hat am vergangenen Freitag das Geschehen beobachtet. Doch erzählt hat nicht das Felltier davon, sondern die Reolink E1 Pro war trotz menschlicher Abwesenheit mit einer flinken Drehung live dabei und hat beide vom Fenster aus gesehen. Eigentlich hätte sie sogar Dankeschön sagen können, ihr Inhaber wollte aber niemanden erschrecken. Denn es war der 13. und ich bin zumindest dankbar, dass alle bisher von Reolink getesteten Kameras keine Einbrecher oder sonstige Gefahren aufgezeichnet haben. Genau dafür sind aber freilich Überwachungskameras wie die E1 Pro hier gedacht, das Nutzungsszenario ist klar. Wir schauen uns hier also wie gewohnt die versprochenen Produkteigenschaften und checken diese in der Praxis.

Sie gehöre zu einer der „Star-Kameras“ von Reolink, steht in der Pressemappe. Man habe sich zum Ziel gesetzt smartere und günstiger Überwachungslösungen anzubieten, sagt der CEO Colin Lau. Ich habe ihn mal gegooglet und habe ein Interview zum Thema Datenschutz mit ihm gefunden, in welchem er dafür wirbt, dass die Firma sehr restriktiv sei und das „Kamerasystem ein relativ geschlossenes System“. Die DSGVO werde von Reolink ausdrücklich begrüßt. Dazu trägt z.B. bei, dass man kostenfreie Apps ohne Abo oder Accountzwang nutzen kann für die Fernüberwachung. Gerade also den Datenschutz und nicht die Megapixelzahl setzen wir hier mal an den Anfang des Checks, da dieser Aspekt zum Thema Sicherheit noch viel mehr beachtet werden sollte. Und ja, Fußwege und den öffentlichen Bereich vorm Haus dürft ihr z.B. nicht überwachen. Auch nicht den Post- oder Pizzaboten, deshalb war unser Szenario rein fiktiv und der Frosch hier hat keine Persönlichkeitsrechte:

Zum Thema smart kommen wir gleich noch. Preislich wirkt die Kamera dem Versprechen absolut entsprechend, man schreibt sogar „ultra-affordable„. Beim Onlinehändler der Wahl ist die E1 Pro als „Amazon’s Choice“ neu für 65,99 Euro erhältlich (Affiliate-Link), was recht günstig wirkt. Kurz und gut, alle Kameras des Herstellers aus Shenzen China waren bisher sehr gute Produkte, welche wir gern empfohlen haben. Wie etwa die zur E1 Pro vergleichbaren C2 Pro hier. Vorgestellt wurde diese Kamera als erster Vertreter der E-Serie im Sommer vor wenigen Monaten, auf der IFA in Berlin erhielten wir ein Exemplar für unseren Artikel hier, welchen wir über eine Woche im Praxisbetrieb testeten.

Features der E1 Pro

Die E1 Pro ist eine Indoor-Kamera, verfügt also über keine IP-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Das Design der E1 Pro als runde gescchlossene Kugel ohne zusätzliche Antennen oder Schalter mit gerade einmal 8 cm Durchmesser wirkt dennoch recht robust und bietet nur wenige „Angriffsflächen“. Der Standfuß ermöglicht die rutschsichere Aufstellung, im Lieferumfang enthalten ist auch eine Bohrschablone, Schrauben/Dübel und eine Deckenhalterung, sodass man sie über Kopf montieren kann.

Der kugelartige obere Teil der Kamera ist um 355 Grad horizontal schwenkbar und um 50 Grad neigbar vertikal. Damit kann die Optik (1/2,7″ CMOS Sensor, f=4,0 mm fixiert, F=2,0, mit IR Cut) mit einer Auflösung von 4MP (2560 x 1440 Pixel) einen Weitwinkelbereich von horizontal: 87,5 Grad und vertikal 47 Grad erfassen. Also großer Sichtbereich fixiert und rundum Blick per Bewegung der Kamera über die App. Über diese kann man auch ein 2-Wege-Audio nutzen.

Acht IR-LED sind verbaut, welche eine klare Nachtsichtfunktion bis 12 Meter bietet. Hier sind drei Beispielbilder Tag/Dämmerung/Nacht von der E1 Pro:

Die Installation der Kamera ist super einfach. Ich würde es meiner Oma zutrauen und auch ungeübten Laien. Einfach die Reolink-App laden, die Kamera mit dem mitgelieferten Netzteil (Kabellänge 3m, Stecker 5V, kein USB!) mit Strom versorgen, WLAN einrichten und einfach den Anweisungen folgen. Die Kamera macht dabei auch Sprachansagen, ob sie eine Verbindung zum WLAN findet und verbunden ist.

Die Nutzung der Kamera erfolgt dann per App, wie gewohnt sehr gut umgesetzt bei Reolink. Sie ermöglicht eine Bewegungserkennung mit smarten Alarmen per EMail oder Push-Benachrichtigungen. Ebenso gibt es eine Sirenenfunktion und eine Abspielfunktion einer Ansage. Man kann über sie alles konfigurieren, Screens aufnehmen und auch Videos, welche auf dem Smartphone gespeichert werden. Alternativ kann man auch eine microSD bis zu 64 GB in die Kamera stecken. Hierbei hat sich der Hersteller eine äußert geschickte Position für den Slot entschieden! Tipp: Lasst die Kamera nach oben schauen, der Slot ist versteckt ganz unten neben dem Resetknopf.

Alles in allem also eine featurereiche Kamera, welche wohl kaum Wünsche offen lässt.

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