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Das Gigaset GS 270 im Ersteindruck

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Außen Ästhet, innen Kraftprotz. So bewirbt Gigaset sein neues Smartphone GS 270 mit Android 7. Was, schon wieder ein neues Gerät von der Firma? Ja, in der Tat wird der Neustart forciert fortgesetzt. Und es gibt die Info, dass es noch immer nicht alles war, was da kommt. Schön klingender Marketingsprech hin oder her, da können wir gleich im Unpacking noch genauer schauen was drin und dran ist. Aber planmäßig und überlegt wirkt die Produktpolitik. Verbunden sind die Releases mit einem Serviceversprechen, was Updates für die Software angeht als auch Reparaturen. Schauen wir mal, was das neue Gigaset GS 270 so bietet und wie es sich einordnet. Preislich liegt es mit 199 Euro in einem guten Bereich.

Solides Smartphone. Das hört sich selbst in Zeiten der inkrementalen Verbesserungen bei den Top-Geräten etwas, sagen wir mal, unspannend an. Die Online-Präsentation des Gigaset GS 270 war vor allem in der Fragerunde für mich interessant. Nicht gefragt wurde dort: Bekommt das neue iPhone nun endlich eine drahtlose Ladefunktion? Also nein, warum fragt das niemand. Tatsächlich setzt Gigaset sein Sortiment nach dem Neustart stringend nutzerfreundlich um, wie ich finde. Man spürt, dass man aus den zu hohen Zielen der ME-Serie gelernt hat und die bekannte deutsche Verlässlichkeit aus dem DECT-Bereich ins Segment transferieren möchte. Generell bin ich noch eigentlich noch heimlicher Fan des ME Pro, was ich seit dem Release nutze. Für App-Vorstellungen haben wir dann auch das GS 160 eingeschaltet, was bei Rennspielen durchaus ruckelte mit seinem GB-RAM. Doch dann kam ja zuletzt das GS 170 und bedenkenlos konnten alle Apps installiert werden. Soweit der Rückblick. Nun also… ein weiterer Schritt. Die Metapher ist eigentlich schon etwas überstrapaziert. Aber so ist es nun mal.

Mit dem GS 270 erwartet die Nutzer ein Mittelklasse-Gerät. Also wieder kein Killer der Samsungs und Apple. Wohl aber eine Top-Wahl für all diejenigen, welche einen Allrounder im Alltag suchen. Soviel zum Vorwort und zur persönlichen Einordnung. Kommen wir zu den Specs, zu dem Datenblatt in Textform in Kürze sowie einer bebilderten Featurebeschreibung. Was bietet also das GS270?

Das GS 270 vorgestellt

5,2 Zoll hat das Display und das glänzt schwarz. 5,2 Zoll, das sind 149,5 x 74 mm und damit liegt es noch gut in der Hand. Im Gegensatz zu den 5,5 Zollern. Ein normal großes Smartphone halt. Auffällig am Design sind trotzdem zwei Elemente – unten gibt es wieder kapazitive Tasten und auf der Rückseite steht der Herstellername Gigaset in Silber auf dem grauen Gehäuse. Es ist aus Plastik mit Metalloptik. Blau gibt es das Gerät in der Variante Plus auch, was sich ansonsten noch in der Speicherausstattung unterscheidet. Ich denke den meisten dürfte der visuelle Eindruck so gefallen, da vertraut. Wer es ist die Hand nimmt, wird die Haptik wohl angenehm finden. 160 Gramm ist ein gutes Gewicht.

Das besagte Frontglas nimmt die gesamte Fläche ein und hat leicht rundliche Kanten. Das nennt sich 2,5 D Glas und davon bin ich ein Fan. Es ist nicht so spitzkantig, es gibt keinen Rahmen an den man hängen bleibt. Es ist aber auch nicht so fließend weitläufig wie abgerundete Displays. Geschmeidig.

Obwohl oben schon Plastik als Material für die Rückseite genannt wurde, wirkt das Gehäuse fest und stabil. Es lässt sich nirgends eindrücken und sowohl die seitlichen Tasten sind wackelfrei als auch der mittige Fingerabdrucksensor und die Kamera mit ihrer LED sind ohne Spaltmaße verbaut. Alles in allem ein wertiger Gesamteindruck der Verarbeitung vom Gehäuse. Einzig stört mich vielleicht, dass ich jetzt nicht wüsste, an welcher Stelle ich mein Mobility Tool-Set ansetzen sollte. Ist wohl für den Normalnutzer auch eher uninteressant. Die Reparatur im deutschen Servicecenter sollte für jene eine gute Aussicht sein. Gegen Wasser ist das Gehäuse nämlich auch nicht geschützt, sodass der häufige Schadensfall durchaus mal passieren kann.

Das Gerät verfügt über einen micro USB-Anschluss der üblichen Art, also kein C. Schade. Ich bin ein Fan des verdrehungssicheren und zukunftsweisenden C. Gegenüber liegt der Klinkeanschluss fürs Headset. ich mag es eher, wenn beide auf der gleichen Seite verbaut sind, da man dann unterwegs entweder nur oben oder unten mit Steckern und Kabeln zu tun hat, erleichtert die Verstauung in der Tasche. Es liegen ein Aufladegerät und ein auf den ersten Blick recht hochwertiger Kopfhörer bei. Zudem gibt es im Lieferumfang noch eine deutschsprachige Anleitung und ein Tool fürs Sim-Slot öffnen.

Was die Funktionalität angeht, so hat das Gigaset GS 270 die üblichen zwei Kameras. Beispielbild? Hier mal eins:

Vorn gibt es eine LED, welche etwa den Ladezustand anzeigt. Das Display löst mit 1920 x 1080 Pixel (Full HD) auf. Verbaut ist ein beachtlicher Akku mit 5000 mAh. Durch OTG-USB kann man wortwörtlich on-the-go auch andere Geräte, wie Smarttracker, über die USB-Schnittstelle wie mit einer Powerbank laden. Finde ich super. Was bei vielen immer ganz oben im Review steht, bei mir hier zuletzt, dass ist der verbaute Chip mit Octacore und 1,5 GHz. Interessiert den Normalnutzer wirklich, von wem dieser stammt? Auch spare ich mir hier und heute den Benchmarktest, sondern werde das Gigaset GS 270 lieber aktiv an Apps testen.

Eine Besonderheit ist noch der Sim Tray. Verbaut ist er seitlich und bietet für entweder 2 Nano-SIM-Karten oder 1 Nano-SIM und eine micro-SD-Karte Platz, etwa wenn man den Speicher erweitern will. Weitere Merkmale wie Bluetooth, LTE-Unterstützung und freilich WiFi zähle ich mal nur auf. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass ein aktuelles Smartphone das alles hat. Dazu zählt für mich auch der Fingerabdrucksensor.

An dieser Stelle komme ich bereits zu einem Fazit, da dies ein absolutes Zwischenfazit ist. Aufgrund des Ersteindrucks habe ich mich entschlossen das Gigaset GS 270 in den kommenden Tagen als Erstgerät mit auf die IFA zu nehmen. Ich werde also Termine mit ihm besprechen (aka telefonieren), meine Clash-Kämpfe mit ihm zwischendurch machen und die IFA-App nutzen.

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