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Gut verkabelt: USB-C von Aukey im Test

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Kennt ihr das USB-Stick-Paradoxon? Ihr wollt einen USB-Stick in den entsprechenden Slot stecken, versucht es also und stellt fest: Falsch herum! Also tut ihr, was jeder normale Mensch so tut: Ihr dreht den Stick einfach um und versucht es erneut. Doch wieder: Falsch herum! Also dreht ihr ihn erneut, zurück in die Ausgangsposition, UND DAS MISTDING PASST! Natürlich kann man auch versuchen, sich einfach die richtige Position einzuprägen – oder aber, man dreht und dreht und dreht. Doch es gibt Hoffnung! Mit USB-C ist es egal, wie herum, denn USB-C soll vor allem benutzerfreundlicher sein. Wir haben die USB-C-Technik wieder mal unter die Lupe genommen und dafür freundlicherweise von AUKEY einige Testobjekte zur Verfügung gestellt bekommen. 

Wie kommt es zu dem Standardstecker?

Da jeder Hersteller bisher eigene Anschlüsse an seinen Geräten hatte, blieben oft Unmengen an Kabeln übrig, wenn man das Gerät gewechselt hat. Nicht für alle Varianten gab es Adapter, somit landeten sie in der Mülltonne.  Der Umwelt zuliebe muss sich da natürlich etwas ändern: Ein Gesetzesentwurf forderte so von Unternehmen, einen Standardstecker einzuführen und tada, so einigte man sich auf USB-C. Hinter der Bezeichnung USB- C verbirgt sich eine neue Reihe von Steckern, die in Zukunft vielseitig eingesetzt werden soll. Entwickelt wurde diese Steckertechnologie vom USB Implementers Forum (USB-IF), zu denen Belkin, Apple, Intel und Dell gehören. USB-A, USB-B und USB Mini-B sollen von der neuen USB-C-Reihe abgelöst werden. Wir haben hier ein 1-Meter-langes USB-Kabel von Aukey mit einem Anschluss für USB 3.0 A nach C.

Was ist der Unterschied zu USB 3?

Kleiner, besser, schneller: Wie es mal mit den Handys war (bevor sie wieder in die Größe gingen) soll auch diese neue USB-C-Steckerreihe kleiner, leichter und schlanker sein als seine Vorgänger. Der USB-C-Anschluss ist jedoch nicht zu verwechseln mit USB-3.1, der gleichzeitig entwickelt wurde. USB-3.1 ist ein Update des üblichen USB 2.0 oder USB 3.0 und ist ein Stückchen schneller in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. USB 3.1 besitzt die neue Technologie, USB-C-Stecker unterstützt diese aber auch. Allerdings heißt das nicht, dass USB C und USB 3.1 identisch wären, USB-C-Stecker besitzen eine andere Anschlussform, die wir gleich mal beäugt haben. Sie erinnert etwas an Micro-USB- Stecker, nur ohne die gerade Kante, sondern in rundum oval.

USB mit vielen Aufgaben

Der USB-C-Anschluss soll sich jedoch nicht nur wegen der Sache mit dem USB-Stick-Drehen lohnen. Eigentlich wurden USB-Sticks ja erfunden, weil Dov Moran sein Notebook geext hat und dadurch eine Präsentation verlor, die darauf gespeichert war und zu groß für eine Diskette war. Die Idee mit dem portablen Minispeichermedium setzte sich durch und wurde stetig verbessert und nun sind wir also bei USB C. Natürlich dient auch dieser Anschluss in erster Linie – wie bei der Idee damals – der Datenübertragung. Da das meiste PC-Equipment auch über USB-Anschlüsse angeschlossen werden kann, dient es auch, um Geräte wie Mäuse, Tastaturen, Monitore, diverse Gadgets der Zukunft etc. zu verbinden. Außerdem soll der USB-C-Anschluss die Audio-Klinkenbuchse für Kopfhörer sowie den Ladeanschluss für Smartphones ersetzen. Parallel zum USB-Datenfluss und dem Ladestrom sollen außerdem Audio- und Videodaten übertragen werden.

Schnelle Datenübertragung

Besser, schneller, weiter – das gilt nicht nur für Transportmittel von Menschen, sondern auch beim Datentransport. Die Zeiten der Disketten sind schon lange vorbei und auch die CD-ROM-Laufwerke finden sich nicht mehr an jedem Rechner. Die Zukunft gehört den USB-Verbindungen (oder wenigstens die Gegenwart). Durch den Einsatz der erwähnten USB 3.1- Technologie ist auch die Datenübertragung schneller als bei USB 3.0 – ungefähr doppelt so schnell, wenn ein SuperSpeed Plus mit 10 GBit/s anliegt, ansonsten sind es “nur” 5 GBit/s mit SuperSpeed. Welche Geschwindigkeit ihr nutzen könnt, ist abhängig vom angeschlossenen Gerät. Man munkelt, mit USB 3.2 soll der Datentransfer über USB-C auch durch Multi-Lane-Technik auf 20 Gbit/s erhöht werden. Das ist allerdings dann doch noch Zukunftsmusik.

Adapter von Aukey für USB-C

Nachdem ihr jetzt wisst, was ihr alles Schönes mit den neuen USB-C-Kabeln machen könnt, wäre es doch zuuu schade, wenn ihr diese nirgendwo anschließen könntet, weil zwar ein neues Gerät (Nennen wir es mal “Qi Charger”) einen solchen coolen futuristisch-angehauchten Anschluss bereits besitzt, euer Computer aber noch auf dem üblichen (USB-) Stand ist. Wer Geräte oder USB-Sticks mit Typ-A-Stecker an Notebook, Smartphone oder PC mit Typ-C-Buchse betreiben möchte, kann das auch tun – mit einem entsprechenden Adapter. Beispielsweise könnt ihr daran ein Induktionsladegerät für euer Smartphone anschließen. Getestet haben wir mehrere Versionen, wie einem Adapter an die übliche Steckdose. Dieser besitzt auf der einen Seite den üblichen Wandstecker für die Steckdose, auf der anderen Seite ist der USB-C-Anschluss. Um ein normales USB-Kabel mit einem USB-C-Anschluss auszustatten, gibt es auch einen Adapter von A nach C.

Eine Auswahl von USB-C-Kabeln findet ihr natürlich auch auf der Herstellerseite von Aukey oder auf Amazon.

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    Hey liebe Leser! Mein Name ist Jasmin, ich bin 26 Jahre alt und studiere Germanistik. Wer sich im Studium mit Literatur und der deutschen Sprache auseinandersetzt, schreibt natürlich auch sehr gern selbst Texte. Überwiegend zocke ich Spiele am PC, schätze aber auch Handyspiele, wenn ich unterwegs bin. Ich zeichne gern, am liebsten digital mittels Zeichentablet und verbringe so ziemlich jede freie Minute mit meinen beiden Dackeln. Euch noch viel Spaß beim Lesen!

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