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Jabra Sport Headsets im Check

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Ob nur eine kleine Runde ab und an nach Feierabend oder regelmäßig mit festem Trainingsplan – das Smartphone ist immer dabei. Beim Laufen bzw. Joggen und Radfahren, generell bei Sport an der frischen Luft ist das iPhone & Co. bei vielen zu einem selbstverständlichen Begleiter geworden, da Fitnessapps wie Endomondo den eigenen Erfolg für sich selbst besser nachvollziehbar und mit Freunden einfacher teilbar machen. Während noch vor wenigen Jahren am Handgelenk die Pulsuhr hing und der MP3-Player woanders baumelte, reicht heute ein Device. Gleichzeitig ist der Anspruch an das Zubehör, speziell die Kopfhörer, höher geworden. Deshalb haben wir für euch zwei der Sport-Headsets von Jabra über einen Zeitraum von vier Wochen einem intensiven Praxistest unterzogen.

In unserem Headset-Test sind vertreten: das Jabra Sport – Corded und das Jabra Sport. Beide wurden laut Hersteller speziell für iPod, iPhone und iPad entwickelt, was die Kompatibilität der Tasten betrifft, jedoch logischerweise nicht die Funktion als Kopfhörer. Wir haben sie deshalb auch mit einem Android und einem Windows Phone genutzt.

Jabra Sport – Corded Headset

„Exercise with Music and Calls“ (Beim Sporttreiben Musik hören und Anrufe entgegennehmen) ist auf der gelb-schwarz designten Verpackung des Jabra Sport – Corded zu lesen. Schnell ist sie ausgepackt und es breitet sich neben dem schnurgebundenen Sportheadset mit Kopfhörern ein circa 60 cm langes Verlängerungskabel, eine gepolsterte Aufbewahrungstasche und drei verschiedene Gelkissen-Paare der „Ultimate Comfort Eargels“ auf dem Tisch aus.

Das Headset macht einen sehr hochwertigen Ersteindruck, die Lautsprecher glänzen und die Kopfhörer sind ohne erkennbare Öffnungen und Risse verarbeitet, in die Wasser oder Staub eindringen könnte, wenn sie im Ohr sitzen. Das Kabel besteht aus einem gelben etwas dehnfähigen Gummi und ist flach, sodass es nicht verknoten kann bzw. den von dünnen Rundkabeln bekannten Kabelsalat bilden. Am Kabel fürs rechte Ohr ist eine kleine Steuerungseinheit mit integriertem Mikrofon angebracht. Mit dem Verlängerungskabel kann man ein Gerät 120 cm vom Ohr entfernt natürlich auch in der Hosentasche oder am Gürtel etc. anschließen, das eigentliche Kabel reicht für die Aufbewahrung am Arm. Eine kleine Klemme erlaubt die Befestigung des Kabels am Shirt oder am Kragen, sodass das Kabel nicht störend herumfliegt.

Und schon geht es auf die Piste. Bei der Erstnutzung sind an die Kopfhörer vorher die Gelkissen zu befestigen. Alle drei der Gelkissen-Paare passten sofort gut ins Ohr und sind leicht bei der Reinigung zu wechseln. Die Kopfhörer selbst sind biegsam, sodass sie sich ergonomisch perfekt anpassen sollen. Und das tun sie auch, vom ersten Augenblick saßen sie wie angegossen. Nicht einmal während vieler Trainingseinheiten sind sie ungewollt aus dem Ohr gefallen. Womit wir beim Tragekomfort wären, wofür wir volle Punkte geben können. Selbst nach mehrstündigen Radtouren entsteht kein Druckgefühl im Ohr. Die Oberfläche des Headsets ist glatt, sodass es sich von Staub und Schmutz leicht reinigen lässt.

Die Steuerungseinheit erlaubt es Musik zu starten, Titel auszuwählen und den Ton leiser und lauter zu stellen. Das geht auch während des Trainings unkompliziert. Auch die Endomondo-App lässt sich steuern, das geht aber offenbar nur mit den oben genannten Geräten, bei einem Windows Phone funktionierte es nicht. Die Akustik der Kopfhörer ist perfekt fürs Training abgestimmt. Angehört wurde Musik aller Stilrichtungen und Podcasts. Telefoniert wurde mit den Kopfhörern nur zweimal testweise. Die Höhen sind sauber und der Bass ist klar und kräftig und nicht so extrem wie bei manchen „normalen“ Kopfhörern. Aber wahrscheinlich ist genau das der Grund, weshalb sich gleichzeitig zur Musik die Umgebungsgeräusche gut wahrnehmen lassen, wenn man möchte. Die Musik ist laut und klar und gleichzeitig versteht man normale Stimmgeräusche, wenn man sich auf sie fokussiert. Das ist im Straßenverkehr sinnvoll, aber auch über Feld und Wald ganz nett, wenn man selbst die Grillen in der Abenddämmerung hört.

Fazit: Insgesamt ist das Jabra Sport – Corded Headset ein zuverlässiger Trainingsbegleiter mit hervorragender Verarbeitung und Akustik. Nach dem Test über etwas über vier Wochen zeigt das Headset keine Verschleißerscheinungen. Es ist also speziell dann geeignet, wenn man ein sehr strapazierfähiges Outdoor-Headset sucht.

Jabra Sport – Bluetooth Headset

Die Verpackung dieses Headsets wirkt noch stylischer, wie man oben im Foto sehen kann. Der Ersteindruck war, dass hier ein kompaktes und sehr robustes Headset vorliegt. Enthalten ist im Lieferumfang neben den Kopfhörern mit drei Paaren der Gelkissen noch ein Aufladegerät und ein Sportarmband, in welches z.B. das iPhone 4 perfekt reinpasst. Mit dem Training geht es bei diesem Headset nicht sofort los, denn sie müssen erst zwei Stunden aufgeladen werden. Ist es dann soweit, sind die Kopfhörer ebenso schnell und passgenau im Ohr, wie das kabelgebundene Headset. Sein Gewicht ist kaum zu spüren, obwohl sogar der Akku mit verbaut ist. Verbunden sind die beiden Kopfhörer mit einem um die 30 cm langen gelben Flachkabel. Das Pairing mit dem iPhone funktioniert tadellos innerhalb weniger Sekunden, auch mit anderen Geräten, wie dem Nokia Lumia lässt sich das Headset problemlos verbinden. Wenn das Headset nicht mit iOS-Devices genutzt wird, funktioniert allerdings die Fernsteuerung z.B. der Endomondo-App bzw. das Anruf-Annehmen mit den Tasten nicht unbedingt, beim Windows Phone ging jedoch trotzdem sogar die Lautstärkeregelung und die Sprachsteuerung. Das Headset lässt sich durch das eingebaute FM-Radio auch ganz ohne Smartphone nutzen, wenn es denn ab und an mal sein soll.

Im Tragekomfort und der Akustik macht das Bluetooth Headset eine ebenso gute Figur wie das Corded. Die Bluetooth-Verbindung hält im Ruhezustand meterweit, jedoch gerade bei Bewegung sollte man das Gerät am Arm tragen, da es sonst zu Tonausfällen kommen könnte. Im Test passierte dies etwa, wenn man mit dem iPhone in der Hand schwingt. Das ist aber weniger tragisch, dafür dass man keine Kabel hat. Was noch vorstellbar ist, dass Nutzer mit besonders voluminösen Frisuren / Sonnenschutz durch das Verbindungskabel der beiden Kopfhörer sich behindert fühlen. Das Kabel könnte vielleicht etwas länger sein, da es dann auch bei schnellen Kopfdrehungen auf der einen Seite herausfallen kann bzw. am Nacken klebt. Das ist aber nur einmal während des Tests mit einem Helm passiert. Die angegebene Akkulaufzeit von drei Stunden ist korrekt, sollte aber als Mindestzeit angesehen werden – bei geringerer Lautstärke hat es auch schon mehrere lange Trainingseinheiten durchgehalten.

Fazit: Das Bluetooth Headset ist sowohl für Gelegenheitssportler als auch täglich trainierende Jogger und Läufer perfekt geeignet, um Musik zu hören und zu telefonieren. Es gibt keinen Kabelbruch oder lästige Kabelverlegungen mehr. Es ist ein äußerst robuster und gut designter Begleiter.

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