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treefin-App – der digitale Finanzassistent unter die Lupe genommen

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Ein renommiertes Segelmagazin zitierte einmal den Eigner einer Superyacht: er war ja bereit, Geld auszugeben, aber es ist ihm einfach so zwischen den Fingern weggeflutscht. Ich besitze zwar keine Segelyacht mit Crew und Helikopter-Pad, das beschriebene Phänomen ist mir aber durchaus bekannt und wurde auch von mir schon vielfach durchlebt. „Tu was für deine Finanzen“, so erinnern nicht nur Slogans diverser Bankmarketingaktionen, sondern auch mein schlechtes Gewissen. Das Vorhaben, mehr Transparenz in meine Finanzen zu bringen, muss ich nicht mehr auf morgen verschieben oder gar als Neujahresvorsatz aufheben. Mit ihrem digitalen Finanzassistenten verspricht treefin in nur 2 Minuten eine Übersicht über meine aktuelle finanzielle Situation. Fortlaufend und kostenfrei.

Immer aktuell: Als deutsches Start-Up hat treefin den gleichnamigen Finanzassistenten bereits im Herbst 2015 auf den Markt gebracht. Seitdem ist das Fintech-Unternehmen gewachsen und hat bereits viele zehntausende Nutzer auf Android und iOS überzeugt. Auch wir haben die App hier an dieser Stelle bereits beim Release mit der Version 1.0.9 ausführlich vorgestellt. Dabei schauen die Entwickler aufs Feedback der Nutzer und bringen ständige Updates mit neuen Funktionen und Verbesserungen für ihren intelligenten Finanzassistenten. Entsprechend aktualisieren wir den Testbericht zur treefin-App hier. Die jeweils aktuelle Version, die wir unter die Lupe genommen haben, findest du unten in der Check-Box.

Sicherheit steht an erster Stelle bei treefin

Ich werde gleich meine Konten mit der App verbinden und mich anmelden. Doch bevor es soweit ist, schaue ich mal aufs Thema Datensicherheit. Gerade dieses Jahr ist es ja durch die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ins allgemeine Bewusstsein gekommen, dass man hier genauer schauen sollte. treefin zeigt sich bereits auf den ersten Blick sehr transparent und selbstbewusst. So werden alle Daten verschlüsselt ans „Hochsicherheits-Rechenzentrum“ geschickt und die Server stehen in Deutschland. Dahinter steht die Firma DATEV, welcher sicher viele von ihrer Gehaltsabrechnung kennen und für Millionen Kunden die Finanzbuchführung usw. übernehmen. Weiterhin habe man die App freiwillig vom TÜV Saarland prüfen lassen und wurde zertifiziert. Ganz praktisch heißt das etwa, dass nur die notwendigsten Daten abgefragt werden, überraschenderweise z.B. NICHT Name, Anschrift und Geburtsdatum. Die Speicherung der Bank-PIN ist optional.

treefin bietet seinen Finanzassistenten als Desktopversion im Browser oder App für Android und iOS an, beides kostenlos. Ich lade mir also die App herunter und muss zur Registrierung meine E-Mailadresse und ein Passwort eingeben, wobei die Passwortsicherheit explizit geprüft wird. Da ich ja meine Finanzdaten in diese App speise, überlege ich mir ein kompliziertes und hinterlege im Anschluss noch meine Mobiltelefonnummer für den Bestätigungscode. Nach erfolgreicher Registrierung komme ich über meinen ersten Login zur Übersicht. Eine schnelle und sichere Anmeldung per Fingerabdruck und Gesichtserkennung ist ebenso möglich.

Das kann der intelligente Finanzassistent

Im Dashboard der Startseite der App werden mir das Gesamtvermögen sowie die Gesamtausgaben und das Budget des aktuellen Monats angezeigt. Beachtet bitte, dass ich die Screens freilich von treefin übernehme und die Werte nicht meine persönlichen Verhältnisse abbilden. Im August habe ich allein für Shirts mit Katzenprint mehr ausgegeben als die 500 €. Die App zeigt die Salden aller verbundenen Konten sowie der Depots. Um die Fähigkeiten des Finanzassistenten auszuloten, starte ich mit dem Kontobereich. Hier werden Kontonummer und PIN abgefragt, wie beim üblichen Online-Banking auch. Ab jetzt dauert es einige Momente, treefin lädt meine Daten zum ausgewählten Bankzugang herunter, mit dem Ergebnis, dass nicht nur mein Girokonto, für das ich Kontonummer und PIN eingegeben habe, nun in treefin verfügbar sind, sondern auch mein Tagesgeld- und Kreditkartenkonto der gleichen Bank gleich mit dazu. Unterstützt werden nahezu alle deutschen Bankinstitute (über 3.000). Wie ich es von einer Banking-App erwartet habe, werden mir prominent die wichtigsten Informationen in der obersten Zeile angezeigt: Gesamtsumme aller Konten, Balken mit Fortschritt meiner Ausgaben vs. Einnahmen. Abwechslungsreich kreativ fand ich die vielen Einstellungsmöglichkeiten pro Konto bzw. Bankzugang, ob mir das Konto z.B. stets beim Starten aktualisiert werden soll und ob ich es für den Haushaltsüberschuss berücksichtigen möchte (Haushaltsüberschuss ist laut Beschreibung eine Funktion, die mir hilft, für den jetzigen und alle vorherigen Monate mein Ausgabeverhalten zu kontrollieren). Überzeugt hat mich die Überweisungsfunktion mit Empfängerspeicherung, so entfällt die ständige Eingabe der langen IBAN Kontonummer.

Im Bereich „Insights“ kann ich in Kategorien mein persönliches Budget mit Limit festlegen, etwa für Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Freizeit oder Barausgaben. Dargestellt wird die Gegenüberstellung zu den Ausgaben in einem übersichtlichen Radar-Chat. Diese Netzdiagramme gefallen mir gut, da sie gleichwertig die Ausgaben gegenüberstellen und auf den ersten Blick die Schwerpunkte erkennen lassen. Über die Kategorie-Icons im Radar-Chart erreiche ich die Kategorie-Details und sehe hier die Ausgaben der letzten 3, 6 oder 12 Monate inkl. Auflistung der einzelnen Buchungen und deren Visualisierung.

Letzter Bereich: Kapitalanlagen. Die Kategorie Depot ist nach der bereits bekannten Logik der Konten aufgebaut: Bankzugang eingeben und alle Depots, verknüpft mit dem Bankzugang, werden in treefin aufgezeigt. Das treefin eigene Depotrisiko zeigt bei mir 4, laut Beschreibung entspricht das einem mittleren Risiko und das wollte ich mit meinem Depot auch ansteuern. Interessant zu wissen, sollte das Depotrisiko zu niedrig oder zu hoch werden (laut Anzeige), kann ich einen Berater hinzuziehen und das optimieren, oder eben nichts machen. In der zweiten Kategorie‚ sonstige Geldanlagen, können manuell noch weitere Vermögenswerte einbezogen werden.

Mein Fazit zur treefin-App

Der digitale Finanzassistent ist mir sympathisch, viele Features, manchmal auch Spielereien darunter. Es geht nicht darum, komplizierte Finanzmathematik in putzige Charts zu transformieren, sondern mir in erster Linie meine Finanzen überhaupt einmal transparent auf einen Blick zusammengefasst darzustellen. Und das Ganze auch noch objektiv, ohne mir vermeintlich bessere Produkte auf die Nase zu binden. Nirgends in der App sind meine Adresse oder mein Name gespeichert, was mir das sichere Gefühl vermittelt, diese App sei wirklich für mich und nicht zum Aufbessern irgendwelcher Provisionen. Selbst die Begrüßungsmail hat eine neutrale Ansprache, woher soll treefin auch meinen Namen kennen. Der Aspekt Sicherheit ist bei einer App mit all meinen Daten nicht zu unterschätzen, aber selbst die Passwort-vergessen-Funktion ist doppelt durch E-Mail und Mobilfunknummer abgesichert, mein Login-Passwort kann ich mir gerade so noch merken. Und die Überweisungsfunktion bei treefin hat mich überzeugt, diese werde ich auch in Zukunft nutzen.

App-Check von treefin – Mein digitaler...
Name der App
treefin – Mein digitaler...
Entwickler
treefin AG
Sprache
Deutsch
getestete Version
3.1.2 vom 03.08.2018
getestet für
iPhone
Größe
40.4 MB
Positiv
+ alle Finanzdaten digital auf einem Blick
+ Online-Banking/Überweisungen ausführbar
+ Optimierungsalarm
Negativ
- sehr kleine Banken sind eventuell noch nicht integriert


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Kommentare zu treefin-App – der digitale Finanzassistent unter die Lupe genommen

  • echt alles super weiter so

    micky 30. Oktober 2017 20:24 Antworten

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