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Shoot the Moon – zum auf den Mond schießen!

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Kennt ihr das, wenn euch so eine Melodie verfolgt? Ihr habt sie vielleicht nur ganz nebenbei aufgeschnappt, zufällig, ohne wirklich darauf zu achten, doch irgendwie hat sie sich durch euren Gehörgang direkt ins Hirn gebohrt und verfolgt euch nun als Ohrwurm den ganzen Tag. All eure Freunde und Mitbewohner müssen euer Summen ertragen und ihr werdet das Gedudel auch einfach nicht los. Genau so ging es mir mit „Shoot the Moon“, einem niedlichen kleinen Arcade-Spiel, in welchem ihr Raketen auf den herumschwebenden Mond ballert. Denn der Mond singt. Und er hört niemals damit auf. Er singt eine Melodie, die Ähnlichkeit mit einem Stück aus der Nussknacker Suite hat und mittlerweile kennen diese Melodie mein Freund, meine Familie, mein Freundes- und Bekanntenkreis, meine Haustiere und wahrscheinlich auch mein Nachbar, weil ich den singenden Mond einfach nicht mehr aus dem Kopf bekomme! Das war, als „Shoot the Moon“ von Shaun Coleman kostenlos auf iOS herauskam und jetzt ist es auch kostenlos auf Android erschienen und das Gedudel geht weiter. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Der Mond kann singen!

Shoot_the_Moon_startBam bam bam bam bambam baaam, bambam baaam, bambam baaaam… Ja, so ungefähr geht der Songtext des Mondliedes. Zwar gewinnt er keine Preise für Einfallsreichtum und Inhalt, aber dafür für Einprägsamkeit. Der Mond guckt leicht misstrauisch, weil er wahrscheinlich bereits ahnt, dass wir nichts nettes mit ihm vorhaben, denn wir schießen mit Raketen auf ihn. Zu Beginn bewegt sich der Mond recht langsam und singt auch langsam, mit der Zeit wird aber alles schneller. Das Spielprinzip ist einfach und typisch Arcade-Game. Für jeden Treffer, der den Mond sichtbar verärgert, gibt es Punkte, schießt man daneben, ist das Spiel vorbei und der Mond lacht schadenfroh, was ganz witzig anzusehen ist. Trifft man den Mond, wenn er am unteren Spielfeldrand in unserer Nähe ist, gibt es weniger Punkte, als wenn man ihn weit oben aus größerer Entfernung erwischt, jedoch ist dort das Risiko, ihn zu verfehlen, höher als von kurzer Distanz. Seinen eigenen Highscore kann man immer wieder überbieten, wenn man diesen erreicht hat, sieht man im Spiel eine Markierung im Hintergrund. Auch kleine Meilensteinerfolge in Form von Bonuspunkten gibt es, wenn man einen bestimmten Punktwert erreicht hat. Neben dem „Classic Mode“, in dem man unendlich viel Zeit hat, den Mond abzuschießen, gibt es noch einen 60 Sekunden Challenge-Mode. Dort haben wir nur begrenzt Zeit, aber das Spiel endet nicht, wenn man den Mond verfehlt hat oder ein rotes Ding trifft. …Rotes was?

Shoot the Moon… aber triff bloß nicht die roten Kometen!

Nach einigen Treffern ist der Mond so sauer, dass ihm doch glatt ein kleiner Komet aus dem Mondkrater ploppt! Diese kleineren roten Gestirne gucken genauso finster und schweben mit dem Mond herum, jedoch darf man diese auf keinen Fall mit einer Rakete treffen, denn dann fressen sie einen auf. Dass dies mit immer rascherer Geschwindigkeit des Mondes immer schwieriger wird, ist klar und je mehr der kleinen roten Kullern mit herum fliegen, desto leichter erwischt man doch mal eine. Hat man denn dann noch eine Chance, bei all den Kullern? Immerhin werden es bald ziemlich viele und abschießen geht ja nicht. Gelingt es einem, hintereinander dreimal zehn Punkte zu erreichen, schaltet man eine einmalige Bonusattacke frei. Wenn man dagegen den Meilenstein erreicht hat, erhält man ein Bonusleben. Erreicht man, wenn man das Leben nicht aufgebraucht hat, noch einen Meilenstein, gibt es Extrapunkte, außerdem verschwindet dann endlich eines der roten Dinger.

Shoot_the_Moon_Mister_moon  Shoot_the_Moon_Moonhilde  Shoot_the_Moon_cat

Der Mond mit Hut

Besonders witzig sind die Kostüme, die man dem Mond verpassen kann. Mit den blonden Zöpfchen oder den Katzenohren wirkt der Mond auch nicht mehr ganz so miesepetrig, seine Begeisterung darüber, mit Raketen beschossen zu werden, hält sich allerdings auch weiterhin in Grenzen. Freischalten kann man die Kostüme durch Münzen, die man im Spiel erhält oder für das Ansehen eines kurzen Clips erhält. Extraleben oder bessere Raketen kann man sich nicht kaufen, wie gut man ist, hängt allein vom Spielergeschick ab und nicht vom investierten Geld. Super! Lediglich das Abschalten der Werbung und das Freischalten aller Kostüme kann man für Echtgeld kaufen. Kostüme gibt es reichlich und mit den Updates kommen immer wieder mal ein paar neue Verkleidungen hinzu, das neuste war eine Verkleidung als Monkey King. Meine drei Lieblingskostüme seht ihr hier: Den Katzenmond, den Wikingermond mit Zöpfchen und der Mond mit Zylinder und Schnurrbart.

Shoot_the_Moon_Teddybear  Shoot_the_Moon_Gurke

Auch die Hintergründe werden, je weiter wir im Universum aufsteigen, immer interessanter. Eben noch sahen wir einen Meteoridenschwarm, plötzlich treibt ein Panda vorbei oder eine Art … Spacegurke. Einmal sah ich auch geschälte Orangen an mir vorbeischweben! Natürlich darf man sich trotz der kreativen Weltraumgestaltung und der Kostüme nicht zu sehr ablenken lassen, was aber manchmal echt nicht leicht ist.

Fazit zu Shoot the Moon:

Trotz seiner Einfachheit ist Shoot the Moon eines meiner Lieblingsspiele, einfach, weil ich die Reaktionen des Mondes so witzig finde. Es lässt sich immer mal wieder nebenbei spielen, auch wenn es richtig krasse Suchtis geben soll, die es angeblich schafften, das Spiel zu beenden und den Mond vor Wut platzen zu lassen! Die Melodie und die liebevoll gestalteten und sehr kreativen Hintergründe und Kostüme verleihen Shoot the Moon zu einem gewissen Charme. Wollt ihr jetzt endlich mal die berühmte Melodie hören? In folgendem Youtube-Video könnt ihr das (und viel Spaß mit dem Ohrwurm!):

App-Check von Shoot the Moon
Name der App
Shoot the Moon
Entwickler
Shaun Coleman
Sprache
Englisch
getestete Version
1.2 vom 19. März 2016
getestet für
Samsung Galaxy S4
Größe
40M
Positiv
+ liebevolle und kreative Gestaltung
+ das Lied ist seeehr einprägsam
+ sehr witziges Spiel
Negativ



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Android · Check · iOS · Spiele

Hey liebe Leser! Mein Name ist Jasmin, ich bin 26 Jahre alt und studiere Germanistik. Wer sich im Studium mit Literatur und der deutschen Sprache auseinandersetzt, schreibt natürlich auch sehr gern selbst Texte. Überwiegend zocke ich Spiele am PC, schätze aber auch Handyspiele, wenn ich unterwegs bin. Ich zeichne gern, am liebsten digital mittels Zeichentablet und verbringe so ziemlich jede freie Minute mit meinen beiden Dackeln. Euch noch viel Spaß beim Lesen!

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