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Withings GO vier Wochen im Test

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Perfekt für all diejenigen, die Aktivitätstracking einmal ausprobieren wollen. Das soll der Aktivitäts- und Schlaftracker Withings Go sein. Okay, ich habe schon zahlreiche Tracker getestet, auch vom gleichen Hersteller, etwa die modische Activité Pop oder hier die Pulse vor drei Jahren. Entsprechend kenne ich die Hürden des alltäglichen Trackings, etwa nicht aufgeladene Akkus. Zwei der Argumente fürs Produkt lauten, dass es eine lange Laufzeit hat und das Display immer ablesbar ist. Ein weiteres Argument klärt gleich auf, warum ich nicht die neue Withings Steel HR getragen habe: Man muss das Go nicht am Handgelenk tragen.

Wir laufen zu wenig. Nicht etwa zum Kühlschrank und durch die gefühlt immer länger werdenden Gänge in den neu errichteten Supermärkten. Das braucht man einem App Blogger auch nicht sagen. Die längsten Strecken bin ich abseits der IFA in den vergangenen Monaten gelaufen, da es „da drüben“ noch einen weiteren Pokéstop gab. Die Zeiten sind jetzt wieder vorbei und bevor ich es mir im Büro und in den Blogger Lounges gemütlich mache, habe ich mich mit einem Motivationsgadget ausgestattet und über etwa vier Wochen hin getestet.

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Die Motivation

DIE Statistik schlechthin hat der Deutsche Wanderverband in einem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt parat. Demnach ist es fast die Hälfte der Bevölkerung, welche nur 1-2 Kilometer pro Tag zurücklegt. Ja, das ist wenig. Umgekehrt traf ich in einem Baumarkt auf einen eifrigen Verkäufer, welcher mit Withings unterwegs war und weit über 20.000 Schritte alltäglich zählte. Ob es seine Laufleistung verbessert hat, jedem Kunden das gewünschte Silikon und den Entferner für unsaubere Arbeit drei Gänge weiter zu zeigen? Wir wissen es nicht. Generell ist es mit der Wirkung all dieser Tracker so eine Sache. Bei den einen wirken sie so motivierend wie das Ausbrüten von Eiern bei besagtem Spielchen, andere fahren mit dem Auto ins Büro und daran wird sich auch nichts durch eine Roboterhand ändern, welche sie anschubst.

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Der Withings Go macht es einem bei der Ersteinrichtung sehr einfach. Die beigelegte Schnellinstallationsanleitung hat den Namen verdient, wenn auch nicht so einen langen Namen durch mich. Man soll einfach die Health Mate App runterladen (verfügbar für Android und iOS) und wer wie ich bereits einen Account hat beim Anbieter, ist innerhalb von 5 Minuten bereit für den ersten Schritt. Wer noch keinen Account hat, der legt ihn gratis an. Danach geht der Tracker entweder ans Handgelenk oder in die Hosentasche. Beides steht im Setup zur Wahl.

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Es läuft

Möglich wird die unterschiedliche Trageweise, da der Tracker selbst klein ist. Er kann sowohl in einem Armband als auch in einem Clip für Hosenbund oder den Schlüsselbund befestigt werden. Reingeklemmt wird er in beide. Insbesondere beim Clip finde ich das schon recht schwierig, da die Plastik recht steif ist. Man kann nicht so einfach hin und her wechseln, außer man steckt ihn ganz „nackig“ in die Hosentasche, da er aus dem Armband schon leichter rausgeht. Die Uhrvariante macht einen sportlichen Eindruck wie die einer Pulsuhr, ist also nichts fürs Business oder die Arbeitsstelle geignet. Dafür hält sie gut am Arm, hat ausreichend Verstellgrößen und obendrein noch einen kleinen Rettungsanker in Form einer Schlaufe, welche mir zwei mal geholfen hat, die Uhr am Handgelenk zu halten. Selbst aber wenn sie runterfallen würde, sehe ich keinerlei Bruchgefahr. Achja, die Withings Go ist wasserdicht (bis 50m).

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Der Tracker selbst ist weiß und hat auf der Rückseite eine Öffnung für die Batterie, sonst keine Tasten. Design: schlicht. Er ist wie ein Uhrgehäuse geformt und vom Durchmesser etwa wie eine 2 Euro Münze. Das Display selbst ist andrückbar. Das schreibe ich so seltsam, da es also nicht berührungempfindlich ist, sondern man es schon recht unsanft eindrücken muss fürs Anzeigen der Uhrzeit. Da es dabei auch die Farbe wechselt, tut mir das etwas weh und ich bin mir nicht sicher, wieviele „Drückvorgänge“ es mitmacht. Man kann aber ohnehin nur zwischen zwei Modi umschalten. Die Uhrzeit wird mit zwei Zeigern analog dargestellt, was aufgrund der sehr dezenten Stundenstriche auf dem Gehäuse das Ablesen schon schwieriger macht.

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Der Tracker zeigt auf dem Display mit kleinen Balken an, wieviele Schritte man gelaufen ist. Man sieht nicht die konkrete Anzahl, also 1456 oder 3561, sondern nur eine relative Indikation bezüglich des in der App eingestellten Ziels. Das reicht mir auch. Finde ich gut so. In der Mitte des Displays ist eine kleine Figur zu sehen, welche laufend dargestellt wird. Eigentlich hatte ich erwartet, dass sie sich im Schlafmodus in ein Emoji mit „Zzzz“ ändert. Aber das passiert offenbar nicht. Oder ich habs verschlafen. Der Tracker misst also neben gehen, laufen, schwimmen auch den Schlaf. Ich hatte ihn auch beim Kanufahren dran und da wurde auch jede Paddelbewegung als Schritt gemessen, was die Statistik verfälscht. Das kennt man von allen Trackern und die Genauigkeitsdiskussion erspare ich mir heutzutage.

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Über die App lassen sich noch zwei Displaydarstellungen (hell / dunkel) einstellen. Das E Ink Display selbst ist zu fast jeder Zeit ablesbar. Nachts? Nein, wenn es dunkel ist, nicht. Das Gerät macht ansonsten keine Geräusche oder Vibrationen. Das ist insofern von Bedeutung, da es auch für Bluetooth-Pairing keinen speziellen Modus gibt. Es synchronisiert stets, wenn es dem Smartphone mit aktiver App nahe ist. Das ist schon praktisch.

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Aufgrund der sparsamen Bauweise ohne Dioden oder Vibration und mit E Ink Display hält die kleine Knopfzelle bis zu acht Monaten. Die Technologie des Displays ist nicht neu, benötigt nur Energie bei Änderung der Anzeige.

Was die Auswertung der Daten angeht, so leistet die App von Withings alles, was man sich wünschen kann. Diagramme klären über Schlafqualität und die Schrittzahl in unterschiedlichen Zeitfenstern auf. Zusätzlich kann man manuell die Ernährung erfassen und weitere Daten wie das Gewicht per Hand eintragen oder von der Waage vom gleichen Hersteller in die damit als Gesundheitszentrale dienende App übertragen. Sie hat auch soziale Funktionen mit Freunden und verdienbaren Badges.

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Fazit und Kauf

Der Withings Go ist als Einsteigergerät gedacht und insofern ein Kompromiss aus Funktionalität und Einfachheit. Ein gut Gelungener. Die lange Akkulaufzeit, einfache Synchronisation und die App sind alles übergreifende positive Punkte. Man könnte fast sagen, dass man mit dem Go den kostengünstigsten Zugang zur super App von Withings bekommt. Für 69,95 € ist er hier bei Amazon (Affiliate-Link) in fünf Farbvarianten erhältlich. Falsch. Der kleine Tracker selbst hat immer die gleiche Farbe: weiß. Die Armbänder und der Cliphalter aus Silikon sind durchgefärbt in blau, rosa, gelb, grün und schwarz. Zuletzt natürlich noch, was mir nicht so gut gefällt. Die Uhr lässt sich schwer ablesen. Klar, sie ist nur verbaut, da der Tracker ohnehin einen Zeitimpuls benötigt, um den Schlaf zu messen und zwischen den Tagen umzuschalten, was die Laufstrecke angeht. Aber gerade das Umschalten in den anderen Modus ist schon recht druckintensiv. Fürs Handgelenk ist die Uhr sehr sportlich, für die Hosentasche ist mir der Tracker noch etwas zu dicklich.

Die Werbekennzeichnung erfolgt, da Marken von Hard- und Software genannt werden. Oftmals werden App-Codes zur Verfügung gestellt sowie Gadgets zum Test. Unsere Amazon-Links sind Affiliate-Partnerschaften. Zudem gehen wir Contentpartnerschaften oder Kooperationen ein. Es erfolgt eine Kennzeichnung.

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Kommentare zu Withings GO vier Wochen im Test

  • Hinzufügen kann ich das ausserdem wohl noch jeweils in den Einstellungen ändern muss, wo man es trägt. Habt ihr also noch nen Punkt, der zu eurem dazukommt. in allem passend

    Frederick Kalow 30. September 2016 12:47 Antworten
  • nutze die puls und bin sehr zufrieden damit

    Roberto 11. Oktober 2016 11:50 Antworten

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