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Donnerstags-Check: Nelly Cootalot – The Fowl Fleet frisch erschienen

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Ahjo! Ähm. Ahahoi, liebe App-Anstupser. Wie auch immer. Ganz frisch weise ich euch auf ein Spielchen hin, was euren Feierabend und sicher noch das kommende Wochenende erheitert. Es heißt… Nelly Cootalot – The Fowl Fleet und ist es als Portierung von PC erschienen und was das zumeist und so auch hier bedeutet, ist klar wie Fischsuppe. Euch erwartet ein echtes Spielvergnügen mit Story und mehr Tiefgang als es die Elbe je bekommt. Und ohne Timer und Share-Mich-Weg. Oder so. Jedenfalls ist es ein Point&Click-Adventure und wurde umgesetzt von Application Systems Heidelberg Software GmbH (Frag doch mal… die Maus!).

Fragen, nichts als Fragen: Was hat Baron Breitbart nur vor? Kann er aufgehalten werden? Welche Fehler hat der Barkeeper gemacht und was hat Lehmann Brothers damit zu tun? Und wie passt ein eingefrorener Vulkan in diese Geschichte? Die Inhaltszusammenfassung beantwortet keine und macht neugierig:

„Die Piratenheldin und Retterin aller gefährdeten und knuddeligen Tierchen, Nelly Cootalot, sucht Antworten auf alle diese Fragen. Nellys Reise führt sie von Port Rubicund in den Südlichen Meeren zur einsamen Insel Gloomholm im eisigen Norden. Sie wird auf der Jagd nach dem Schatz des Siebten Meeres mit verblüffenden Aufgaben konfrontiert.“

Die Story um das rothaarige Piratenmädchen Nelly stammt von Alasdair Beckett-King mit einer ebenso beindruckenden roten Haarpracht, wie der unten verlinkte Trailer zeigt. Zurück geht das alles auf eine Kickstarter-Kampagne. Komischerweise ein britischer Autor und trotzdem ist die App komplett Deutsch. Wie das geht? Sie wurde sogar von „bekannten Synchronsprechern aus den Simpsons, Futurama und der Muppet-Show vertont“. Man hat also alles übersetzt und dann sogar noch eingesprochen. Potzblitz. Sprachausgabe steht aber auch für Spanisch, Französisch und Italienisch zur Auswahl, falls ihr gerade lernt. Die englischen Begriffe für Orte und Personen finde ich besonders geschmeidig ausgesprochen. Viele der Sprecher sind echt Bombe.

Das Spiel ist witzig. Darf ich vorstellen: „Adelheid Fleckweg, Giraffenreparaturexpertin.“ Zusammen mit ihr bereisen wir Zoos und Tierparks der Welt, lernen den Unterschied zwischen beiden und lösen bei den Tieren die Verspannungen zwischen Wirbel 1 und 5. Quatsch. Die Dialoge haben eine kecke Art, wie man sie von Pippi Langstrumpf kennt. Das Mädchen ist schon… sagen wir mal… frech. Wenn der „dumme“ Spieler auf ein falsches Element tippt, dann hat sie mitunter spöttische Worte übrig: „Nö, kann ich nicht machen“. Die Dialoge stellen jeweils eine Reihe von Fragen zur Wahl. Falsch machen kann man dabei offenbar aber nix.

Worum geht es also bei „Nelly Cootalot – The Fowl Fleet“? Ohoh. Wie soll ich das nur sagen ohne zu viel von der Story zu verraten? Es geht um zu rettende Vögel, einen Schurken und so weiter. Ach ehrlich kann ich euch noch gar nicht zu viel verraten, denn seit meinem gestrigen Anspielen bin ich noch gar nicht so weit gekommen. Das liegt nicht daran, dass die Rätsel zu schwer wären, sondern weil die schön gezeichneten Szenarien einfach dazu auffordern, alles genau zu erkunden.

Actionreich startet das Spiel. Mitten in einer Seeschlacht befinden wir uns. Ihr müsst Kanonen nachladen und die Lieferung zu Tau Ceti fertig machen. Okay, ich bringe hier wohl etwas durcheinander. Jedenfalls spricht Professor Hubert Farnsworth das Intro und was mit Post hat das hier auch zu tun. Auf dem Schiff „Unzustellbar“ sind wir. Umsehen darf man sich, antippen und im Inventar landen Klebeband und Brieföffner. Unser Ziel ist aber Langweilerhausen, nein Port Rubicund. Flix ist die Box umadressiert und schon habe ich euch zu viel verraten. Man muss sich schon ordentlich umsehen, ist die Moral aus dieser ersten Spielszene zumindest. Hilfreich ist das Fragezeichen oben links, was einem unbegrenzt die interaktiven Elemente einer Szenerie zeigt. Es heißt antippen, sammeln, kombinieren und später dann auch bildschirmfüllende Einzelrätsel lösen. Stichwort Affenhirn.

Hier noch der versprochene Trailer. Schaut ihn euch an. Danach geht in den Store und kauft das Spiel:

Fazit: Wer ein humorvolles Adventure mit Indie-Charme und zugleich professioneller Umsetzung sucht, ist bei Nelly Cootalot – The Fowl Fleet genau richtig.

Download: Auf Android und iOS kostet es einmalig 2,99 Euro, auf Windows ist es mit 9,99 Euro etwas teurer. Hier ist es zum Launch sogar noch eine Woche lang 10 Euro günstiger. Liegt sicher daran, dass es mit der Originalversion auf Steam und Co ansonsten zu stark konkurrieren würde. Auch dort ist es gerade im Sale.

App-Check von Nelly Cootalot: The Fowl Fleet
Name der App
Nelly Cootalot: The Fowl Fleet
Entwickler
Application Systems Heidelber
Sprache
Deutsch
getestete Version
1.1 vom 08.02.2017
getestet für
iPad mini 4
Größe
2.36 GB
Positiv
+ stimmungsvolle Synchronstimmen
+ knifflige Rätsel
+ witzig
Negativ



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Kategorien
Android · Check · iOS · Spiele · Windows
https://www.check-app.de

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