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BenQ ScreenBar Lite – hach ist die niedlich!

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„Luvgz qsrde“ schrieb ich. Da fiel mir in einem Café in Spandau auf, dass ich mal wieder in der trüben Dunkelheit die Tasten nicht getroffen habe. Die Einsicht kam besonders schnell, da ich dieses Erlebnis schon einmal hatte. Etwa vor einem halben Jahr als ich hier die ScreenBar von BenQ vorstellte. Nun ist sozusagen ein kleiner Nachwuchs in der Familie der Beleuchtungslösungen verfügbar, welcher das Wörtchen „Lite“ trägt. Eine Lampe, ein „revolutionäres Beleuchtungssystem“ für Laptops und mobile Nutzungsszenarien. Wer eine lediglich geschrumpfte Version der ScreenBar erwartet, liegt falsch.

„Blind schreiben“ kann man gern wörtlich nehmen. Die Tasten finde ich selbstverständlich auch ohne einen Blick auf sie. Der eigentliche Nutzen der Screenbar Lite geht darüber hinaus. Die Beleuchtung am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Thema in der Ergonomie und da unsere Arbeitsmittel mittlerweile mobil sind, sollte wohl auch die Beleuchtung es sein. Die 2018 erschienen Screenbar selbst war die „erste Lampe, die speziell für die digitale Bildschirmzeit entwickelt wurde“.

Screenbar Lite ist mobil

Die Verpackung deutet bereits an, dass die Screenbar wirklich lite ist. Im kleinen Schächtelchen könnte auch eine Smartwatch oder ein Zauberstab stecken. Doch beides stellt BenQ bekanntlich (noch) nicht her. Man ist spezialisiert auf Monitore und Projektoren etwa. Erst kürzlich stellten wir ja hier den Minibeamer vor. Die Produkte verbindet die hohe Qualität, für welches das Q im Namen des Herstellers steht. Und so, um noch schnöde bei der Verpackung zu bleiben, findet man hinter der grauen Pappbanderole eine Plastikschachtel vor, welche sich wunderbar zum Transport der Screenbar Lite eignet. Wiederverschließbar, robust und hach… reden wir bei so einem Produkt gerade wirklich über den Karton?! In diesem liegt übrigens außer der Screenbar selbst keine weiteren Sachen. Sie besteht aus einem Stück, muss nicht zusammengesetzt werden und benötigt kein Zubehör weiter.

Die Screenbar Lite ist 26 cm lang, also knapp die Hälfte der Länge der Variante für den Monitor. Sie wiegt nur 170 g, obwohl das Gehäuse sogar robust aus Metall besteht, der Clip zur Befestigung sogar richtig massiv wirkt. Ihre Baumform ist im Seitenprofil dreieckig und nicht rund. Vom Design her ist sie eindeutig als Lampe erkennbar und zeigt sich klar hin auf ihre Funktion gestaltet.

Mein Ersteindruck von der Screenbar ist, dass wir es hier mit einem vielseitig einsetzbaren Produkt zu tun haben. Sie wirkt ausgesprochen gut verarbeitet, hochwertige Materialien wurden benutzt. Sie könnte sich gut einfügen in die Nutzung in der Öffentlichkeit, da sie kompakt ist und auf dem Tisch keinerlei Platz wegnimmt. Schauen wir mal.

Screenbar Lite im Einsatz

„Lite“ hört sich eingedeutsch irgendwie abgespeckt an. Hier bei der BenQ Screenbar für Laptops trifft das aber lediglich auf die Größe zu und nicht die Funktionen.

Mechanisch mit einer kleinen Klemme wird die Screenbar oben am Laptop befestigt. Kompatibel ist sie mit allen Laptops, deren Display nicht dicker als 8 mm ist und deren Rahmen größer als 9 mm. Die Klemme ist gummiert, Kratzer können also nicht entstehen. Ab 12 Zoll Diagonale des Display ergibt sich bekanntlich etwa 26,7 cm an Breite, sodass die Screenbar wohl für fast alle Geräte passen sollte. Es gibt keine Schrauben, keine Rahmenscharniere oder so, sondern nur den Clip. Damit hält die Screenbar sehr gut, wackelt nicht.

Strom bekommt die Screenbar (5V, 1A) per USB, direkt am Laptop. Sie hat keinen Akku, den man laden muss, kein Netzteil, sondern nur ein USB-Kabel. Freilich könnte man auch eine Powerbank oder Netzteil nutzen, aber gerade unterwegs ist ja jedes zusätzliche Gewicht nicht erwünscht.

Die Bedienung erfolgt mit einem berührungsempfindlichen Tastenfeld oben auf der Bar. Sie hat einen Einschalter, die restlichen Tasten dienen dazu die Helligkeit und Farbtemperatur festzulegen, auf Automatik umzuschalten oder die Einstellung als Favorit zu speichern. Tatsächlich hat die Screenbar damit also recht viele Tasten, von denen man bei der gewohnten Nutzung dann alsbald keinen zwingenden Gebrauch machen muss. Wenn man also sein Wunschlicht hat. Der Hersteller bietet zudem noch eine App an und verspricht: „Gleichzeitig passt die exklusive ScreenBar SmartLite App die Bildschirmhelligkeit des Laptops an das Umgebungslicht an, sodass ein ideal ausgeleuchteter Arbeitsbereich entsteht.“ Verfügbar ist die App kostenfrei für Windows und MAC, hier direkt bei BenQ.

Einstellbar ist die Screenbar auch noch mechanisch und zwar 85 Grad in der Rotation, sodass man den Lichteinfall auf das Tastenfeld oder etwas weiter vorn ausrichten kann. Der Hersteller schreibt: „Eine innovative Projektion im stumpfen Winkel, die sog. Obtuse-Angle-Projection (OAP), bringt das Licht an den idealen Ort innerhalb des Arbeitsbereichs, ohne dass eine Blendung auf dem Bildschirm entsteht. Dabei wird mit der Verwendung einer hohen Beleuchtungseffizienz die Verschwendung von Energie reduziert…“. Die OAP habe ich mal gegoogelt und bin auf ein Buch zur Euclidean Geometry gekommen. Okay, dann schauen wir uns lieber mal noch die Farbe an. Verbaut sind ja LED mit maximal 500 Lux, deren Temperatur zwischen 2700-6500K eingestellt werden kann. Also eher gemütlich gelb-rot oder neutral weiß-bläulich:

Fazit und Kaufempfehlung: Bringing Enjoyment and Quality to Life. Das steht für den Firmennamen BenQ und das gilt auch für die Lite-Variante der ScreenBar. Das Produkt hat online noch keine Bewertung, aber wir würden klar 5 Sterne vergeben. Das Design ist durchdacht, die Umsetzung hochwertig. Erhätlich ist sie hier bei Amazon für 99 Euro (Affiliate-Link).


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