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Google Play – Promocodes für Android einlösen

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Der gestrige 18. Januar war eigentlich ein recht normaler Tag. Möchte man meinen. Doch Android User dürften sich bald aufgrund eines Ereignisses dieses Tages freuen. Google hat es doch tatsächlich endlich hinbekommen, ein Feature für Promocodes einzurichten. So verlautet die Meldung im Dashboard für Entwickler. Für App-Freunde heißt das konkret, dass es sich lohnt, mit offenen Augen hier im Blog unterwegs zu sein. Denn Promocodes auf Android für ansonsten kostenpflichtige Apps werden nun wohl bald kräftig verteilt. Hier noch ein paar Background-Infos sowie ein Hinweis, wie ihr die Android App Codes einlösen könnt.

Google hat im Backend des Stores Folgendes verkündet:

Werbeaktionen für kostenpflichtige Apps oder In-App-Produkte erstellen: Sie können Ihren Nutzern jetzt Gutscheincodes für kostenpflichtige Apps oder In-App-Käufe (ausgenommen Abos) anbieten. Wählen Sie dazu eine App aus und klicken Sie auf die neue Seite Werbeaktionen.

Das heißt konkret, dass Entwickler nun ihre ansonsten kostenpflichtigen Apps oder In-App-Produkte auch verschenken können. So zu Zwecken des App-Marketings freilich. Pro Quartal können jedoch maximal 500 Codes erstellt werden, wobei In-App-Produkte und Kaufapps zusammengerechnet werden. Entsprechend gering dürfte die Wirkung auf Charts und Statistiken sein. Eher sind hier aufmerksamkeitsfördernde Verlosungen ein sinnvoller Einsatzzweck.

Wenn ihr das große Glück habt, einen Promocode für Android zu erhalten, dann löst ihn wie folgt ein.

Einlösung von Android Promocodes

Minecraft, was für eine wunderbare App. Oder etwa the Room 3. Was haben beide gemeinsam? Sie sind nicht kostenfrei, sondern „Premium“ wie man so sagt. Obwohl das beim Klötzchenspiel seit dem Skinupdate gar nicht mehr so stimmt. Naja, sie wollen also gekauft werden. Verwirrenderweise ist zur Einlösung eines Promocodes trotzdem der Kaufbutton anzutippen und das Feature ist recht versteckt. Geht also wie folgt vor:

1. Sucht euch die gewünschte Android App im Google Play Store und tippt wie gewohnt auf den Preisbutton:

Android_Promocodes_einloesen_01

2. Im Dialog geht oben rechts neben dem Preis auf den kleinen Haken:

Android_Promocodes_einloesen_02

3. Nun wählt die Option „Einlösen“ aus:

Android_Promocodes_einloesen_03

4. Gebt im Dialog nun den recht langen Code ein. Die Android Codes bestehen offenbar stets aus Großbuchstaben und Zahlen:

Android_Promocodes_einloesen_04

Fertig. Bitte beachtet, dass Promocodes nicht zu verwechseln sind mit den Codes fürs Guthaben, welche wir euch hier in diesem Artikel erklärt haben.

Android Promocodes im Browser einlösen – Update, 25.02.16

Google hat nachgeliefert. Nun ist es auch möglich im Browser die Promocodes einzulösen, welche die Entwickler ausgeben. Größter Vorteil ist natürlich, dass man nun die langen Codes direkt per Copy+Paste einfügen kann, falls man sie am PC per per Mail bekommt. Die Einlösung funktioniert wie gehabt, die Android App wird auf dem ausgewählten Gerät installiert bzw. vorgehalten.

Google_Play_Promocodes_Browser_einloesen

Übrigens kann man auch mit Promocodes gedownloadete Apps bewerten und eine Rezension schreiben. Das gilt es hervorzuheben, da dies auf iOS bekanntlich nicht möglich ist, was aus Wettbewerbssicht auch besser erscheint.

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Kommentare zu Google Play – Promocodes für Android einlösen

  • Pingback: Ultimate Fox Simulator Promocodes - Ich glaub ich bin ein Fuchs - Check-App

  • Hi, ja cooles Feature. Kann man irgendwie checken ob Codes eingelöst worden sind? Wir sind Gamedesigner und promoten die Codes. Habe aber kein Feedback ob die Dinger auch eingelost worden sind… Gruß Ron

    Ron 24. März 2016 18:58 Antworten
    • Interessante Frage, die du da hast. Wir haben mittlerweile ne Menge Codes von Devs hier bekommen. Dieses waren stets zeitlich befristet. Also vermute ich, dass Google damit versucht das offenbar fehlender Einlösefeedback zu umgehen. Soll heißen: da man sie ggf. nicht tracken kann, kann man zumindest dafür sorgen, dass der Kontingent nicht unkontrolliebar wird. Sorry, nur Vermutungen. Da es zuletzt aber noch das Desktop-Update gab, vermute ich, dass das Feature noch nicht „fertig“ entwickelt ist.

      Check-App 24. März 2016 21:15 Antworten

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