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Anybody out there? – Zombies in Dead City

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„Hallo? Ist da jemand?“ Diese Frage hört man in so manchen Horrorfilmen, vorgetragen von einer zaghaften Stimme. Die Figur tastet sich vorsichtig und halb tot vor Angst im Schein ihrer Taschenlampe voran und BAM, DER KETTENSÄGENMÖRDER STEHT PLÖTZLICH HINTER IHR, AAAAH! Keine Angst, es gibt hier keinen Kettensägenmörder- dafür aber Zombies. Headup Games und Everbyte haben ein neues Zombie-Spiel für uns und dieses Mal handelt es sich um das Messenger-Rollenspiel Anybody Out There: Dead City, das ihr für 0,99€ auf iOS und Android spielen könnt. Der Spieler wählt aus vorgegeben Antwortmöglichkeiten und versucht Sam davor zu bewahren, ein Zombie-Frühstück zu werden. 

Wer ist eigentlich Sam?

Eine interaktive Geschichte  in Form von Messenger-Rollenspielen haben wir euch ja erst vor kurzem vorgestellt, hier kommt gleich die Nächste! Sam ist die Hauptfigur in Dead City und kommuniziert mit uns über einen Messenger. Dieser sieht ziemlich realistisch aus, sogar eine kleine Funktion für Anrufe gibt es – Ob man die mal braucht? Das ist allerdings nicht wirklich schlimm, denn Sam ist ganz schön schreibwütig und berichtet uns brühwarm seine/ ihre Erlebnisse aus der Apokalypse. Seine? Ihre? Es gibt einiges, was man nicht über Sam erfährt, darunter zum Beispiel sein/ihr Geschlecht oder sein/ihr Alter. Ein Profilbild besitzt Sam auch nicht, weshalb Sams Identität der eigenen Vorstellungskraft überlassen bleibt. Sam dagegen ist ziemlich neugierig und fragt einen auch viele persönlichere Dinge, zum Beispiel, ob man Geschwister hat, eher Kaffee oder Tee trinkt und ob man eher Hunde oder Katzen bevorzugt und reagiert dann auf diese Antwort. So erfahren wir, dass Sam’s Familie einen Hund namens Flips hatte und dass Sam einen Bruder hat. Und nein, der Bruder heißt nicht Dean! (Über den Kaffee sind wir uns natürlich einig.)

Liebe Grüße aus Dead City

Als wir die erste Nachricht von Sam bekommen, befindet sich diese/r schon mitten in der Zombie-Apokalypse. Sam fand unterwegs ein blutbeflecktes Smartphone und unsere Telefonnummer war unter den Favoriten gespeichert. Wir wissen natürlich von gar nichts und Sam ist ziemlich überrascht, dass die Welt hier bei uns noch nicht untergegangen ist und wir noch nie von der Apokalypse gehört haben. Sam ist zu Beginn nicht alleine, sondern in Gesellschaft seiner/ihrer Freundin Anna, die jedoch auf der Flucht vor den Zombies verletzt wurde. Ihr wisst, was das heißt. Im Verlauf des Spiels trifft Sam auf weitere Überlebende, aber nicht alle sind ihm freundlich gesonnen. Als wären die Zombies nicht schlimm genug, haben sich Banden von Überlebenden gebildet und eine davon nimmt Sam direkt gefangen. Deren Anführer Ace tritt mit uns über Sam’s Handy in Kontakt. Natürlich glaubt er Sam nicht, dass wir „von außerhalb“ sind und er stellt uns daraufhin eine Frage, die sich aber Google sei Dank lösen lässt. (Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber ich fand dieses Feature ziemlich witzig.)

Extra Features

Sam stirbt in Dead City mindestens so oft wie sein/ihr Namensvetter in Supernatural, zumindest, wenn man die falschen Entscheidungen trifft. Dargestellt ist sein Tod dann ganz dramatisch in einer verwackelten Anzeige der Textanzeige und einer abgebrochenen letzten Nachricht. Ups. Sams Tod ist jedoch nicht endgültig, man kehrt zum letzten Speicherpunkt zurück und hat die Chance, von diesem Punkt aus seine Antwort noch einmal zu überdenken. Je nachdem, wie viele Optionen Sam offen stehen, führen mitunter viele Wege nach Rom Dead City, manchmal bleibt Sam aber nur in einer der möglichen Optionen am Leben. Ein nettes Feature bekommt man nach den einzelnen Etappen des Spiels: Wir erhalten einen Vergleich unserer getroffenen Entscheidungen und denen der anderen Spieler. Durch eine natürlich gehaltene Sprache und Schreibpausen, in denen Sam schläft oder etwas erledigt, wirkt Dead City ziemlich authentisch. Oft kündigt Sam sogar an, dass er/sie nun erstmal weg ist und sich in einer Stunde wieder melden wird. Und tatsächlich, Sam legt wert auf Pünktlichkeit und meldet sich nach diesem Zeitraum bei uns zurück! Manchmal ist Sam nur fünf Minuten weg, manchmal auch Stunden. Kehrt Sam nach seiner Abwesenheit zurück, erhält man Push-Meldungen, so dass man Dead City auch gut nebenbei spielen kann, ohne ständig zu checken, ob Sam schon wieder da ist.

Wiederspielbarkeit

Natürlich fragt man sich, welche Auswirkungen die Auswahl einer anderen Antwort auf den Verlauf von Sam’s Geschichte gehabt hätte. Meistens versucht man ja so zu antworten, wie man selbst auch reagieren würde, aber man ist ja auch ein bisschen neugierig. Indem man den Spielstand zurücksetzt, fängt man wieder ganz am Anfang an, bei „Hallo? Ist da jemand?“. Man kann Dead City einige Male durchspielen und immer wieder etwas Neues entdecken, bei einigen Entscheidungen endet Sam allerdings als Zombieleckerlie. Die Story besteht (momentan) aus vier Tagen, die es zu überleben gilt und ist verhältnismäßig kurz, durch die Wartezeiten ist die tatsächliche Spieldauer jedoch etwas länger. Die Wartezeit überspringen kann man nicht. (Falls ihr während des Wartens noch nicht genug von Zombies habt, Headup Games hat auch noch ein Survival-Rollenspiel.)

Fazit zu Anybody Out There: Dead City

Wenn es einen Preis für schnelles Schreiben am Messenger gibt, dann hätte Sam ihn verdient. Wer gern liest und Anteil an einer Handlung nimmt, ist bei einem textbasierenden Echtzeit-Adventure wie Dead City genau richtig. Die Story ist spannend und man hofft natürlich, dass Sam irgendwie überlebt. Das Ende erscheint lediglich etwas abrupt und viele Fragen bleiben unbeantwortet (und damit meine ich nicht dieses „Bist du ein Junge oder ein Mädchen?“-Ding aus Pokémon), was aber eine Fortsetzung der Geschichte ermöglichen würde. Besonders cool ist das Vergleichsfeature mit anderen Spielern als Abschluss nach jedem Tag, es ist ziemlich interessant zu sehen, wie sich andere Spieler entschieden hätten.

App-Check von Anybody Out There: Dead City
Name der App
Anybody Out There: Dead City
Entwickler
Headup Games
Sprache
Deutsch
getestete Version
0.3 vom 18. Mai 2017
getestet für
Samsung Galaxy S7
Größe
Positiv
+ eigene Entscheidungen lenken die Geschichte
+ Vergleichsfeature mit den Entscheidungen anderer Spieler

Negativ



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    Hey liebe Leser! Mein Name ist Jasmin, ich bin 28 Jahre alt und studiere Germanistik. Wer sich im Studium mit Literatur und der deutschen Sprache auseinandersetzt, schreibt natürlich auch sehr gern selbst Texte. Überwiegend zocke ich Spiele am PC, schätze aber auch Handyspiele, wenn ich unterwegs bin. Ich zeichne gern, am liebsten digital mittels Zeichentablet und verbringe so ziemlich jede freie Minute mit meinen beiden Dackeln. Euch noch viel Spaß beim Lesen!

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