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SwitchUp seriös? Erfahrungen mit dem „Tarifaufpasser“

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Ist SwitchUp seriös? Dies ist wohl eine Frage, die ich nicht beim Bäcker oder Imbiss erwarte, auch wenn beide sehr wohl Bedarf für das haben, was der Berliner Anbieter vermittelt. Strom für den Drehspieß und fürs Smartphone. Fürs Brötchenaufbackdings auch oder bezeichnet man das trotzdem als Ofen, wenn die Teiglinge schon fertig waren? Naja. Und wenn der Akku flach und stromlos ist, dann wird auch nix mit Apps. Entsprechend widmen wir uns hier nochmals dieser Frage, auch wenn man den Service nur per Web nutzen kann.

Wir machen hier erstmal eine Art tldr-Zusammenfassung zu dem Beitrag. Die Frage in der Überschrift ist schon positiv formuliert und somit wird auch die Antwort lauten, dass SwitchUp grundsätzlich „seriös“ ist. Aber was heißt das genau? Denn schließlich ist das Serviceversprechen schon so groß wie Elefant im Stromkabel. Oder wo war der gleich eingetreten?

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Nochmals widmen wir uns SwitchUp, da wir ja schon einen Post zur Nutzung von SwitchUp hier hatten mit Erfahrungen vom Start in den Service aus dem Jahr 2018 sowie einen weiteren mit den Erfahrungen bis Ende 2019. Dort gibt es genauere Schilderungen, freilich aber pur vom Einzelfall. In diesem beantworten wir übrigens die Frage, wie man bei SwitchUp kündigen kann, wenn man denn will.

Beantwortung der Frage: Ist SwitchUp seriös?

Seriös bedeutet umgangssprachlich auch solide. Im Geschäftsleben, da bewegen wir uns, spricht man von zuverlässig und vertrauenswürdig. Sorry für den definitorischen Einstieg in eine eigentlich recht simple Frage. Aber es soll hier fair und rechtlich einwandfrei ablaufen. Dieser Beitrag spiegelt eine persönliche Einschätzung nach Erfahrungen wieder und ist kein juristischer Rat. Probiert SwitchUp einfach aus, es kann nicht viel schief… oh, ähm, es kann nicht… ach.

SwitchUp stammt aus Berlin. Die GmbH hat ihr Büro auf der Singerstraße 109 in der Nähe vom Straußberger Platz. Der Geschäftsführer und Gründer Arik Meyer hat vorher offenbar Audible nach Deutschland gebracht. Man finanziere sich durch „kleine Wechselprovisionen“ der Stromanbieter.

Man „schmückt“ sich mit einer Bewertung von „Stiftung Warentest“ mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ und auch die Nutzer selbst kommen zu einem positiven Ergebnis.

Bewertungen hat SwitchUp im Netz recht positive. Etwa 4,8 Sterne bei über 2000 Reviews bei Google und ebenso 4,8 bei Facebook bei circa 500 Abstimmungen. Die Bewertung bei Trustpilot lautet „hervorragend“ mit ebenso 4,8 Sternen. Man liest viele Reviews, wonach der Wechsel wunderbar geklappt habe und der Anbieter sehr gut zu kontaktieren sei.

Und dann liest man da noch vereinzelte „Katastrophenberichte“ mit sehr „komplexen“ Fällen. Kurz und gut: es hat nicht geklappt zu wechseln. Der Gründer Meyer schreibt dann sogar eine Antwort und eine davon gibt Verständnis für das Problem: „Mitunter ist es offen gestanden auch für uns ein Rätsel, warum ein korrekt veranlasster Wechselauftrag nicht wie beauftragt umgesetzt wird.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass SwitchUp natürlich seriös ist. Die vielen positiven Bewertungen sprechen auch dafür, dass der Wechseln sehr oft funktioniert. Nur ab und an geht was schief. Ist die Frage, ob man dieses geringe Risiko eingehen möchte bei so einer wichtigen Sache. Der selbstverantwortliche Wechsel bleibt eine Option. Da ärgert man sich zumindest alleine. Kch.

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Kommentare zu SwitchUp seriös? Erfahrungen mit dem „Tarifaufpasser“

  • switch-up mag für Standard-Situationen geeignet sein,
    aber in meinem Fall, wo Probleme entstanden sind,
    reicht die Kompetenz der Mitarbeiter scheinbar nicht.
    Wenn’s weiter so schlecht läuft, muss ich mein Haus aufgeben,
    da ich im Winter keine Heizung mehr habe.
    Ich frage mich, ob einige Mitarbeiter wirklich lesen können …
    Bedenklich ist auch die „Kommunikationsüberwachung“.
    Die Energie-Versorger versenden für gewöhnlich Emails,
    die switch-up garnicht erreichen sollten (vertraulich(?).
    Wir reden mal garnicht darüber, dass der Umweg über switch-up
    kein direkter Weg der Kommunikation ist,
    also beliebig kompliziert

    Kay Nendza 1. August 2020 04:02 Antworten
  • Ich war bei switchup und habe auch einen Neuvertrag bekommen.Musste aber bei einer eigenen Überprüfung feststellen, dass der „Neue“ kurz vor der Insolvenz steht !!!
    Alle Anfragen bei switchup wurden ignoriert und so habe ich den komplizierten Weg der Kündigung beschritten; war ziemlich kompliziert bei switchup wieder raus zu kommen.

    Rainer Seipelt 8. November 2020 12:07 Antworten
    • Hallo Herr Seipelt,
      ich habe leider auch ganz schlechte Erfahrungen gemacht, habe den Auftrag ab 01.01.2021 für 2 Abnahmestellen erteilt und es ist eine Katastrophe.
      Könnten Sie mir bitte sagen wie sie da wieder rausgekommen sind, das wäre sehr nett.
      Vielen Dank,

      Elisabeth Ritt 11. Februar 2021 17:57 Antworten
  • Ich habe sehr negative Erfahrungen mit SwitchUp gemacht. In dem Moment, in dem vom Standardverfahren abgewichen wird, kommt bei SwitchUp das große Chaos. Auf Beschwerdeschreiben mit Erläuterung, was falsch gelaufen ist, kommt nicht etwa die Fehlerbehebung! Nein, im Gegenteil wird der nächste Fehler angehängt. Und auf Beschwerden wird auch nicht eingegangen.
    Kurz und gut: Für mich nie mehr SwitchUp, da hatte ich viel mehr zu tun, als wie wenn ich den Stromwechsel gleich selber in die Hand genommen hätte.

    Günther Wagner 21. November 2020 15:08 Antworten
    • Danke dafür, dass du deine Erfahrungen hier geteilt hast. Sehe ich ähnlich.

      Check-App 21. November 2020 16:39 Antworten
  • Das einzige was SwitchUp kann, ist einmal im Jahr automatisch zu überprüfen ob es einen günstigeren Anbieter aus ihrem Anbietrportfolio gibt. Mehr nicht.
    Wem das reicht, der ist sicher mit SwitchUp zufrieden aber warten wir mal ab was passiert, wenn die länger am Markt sind und sich solche Fälle hier häufen:

    – Wenn der Vertrag eine kürzere Laufzeit hat und dadurch früher zu einem günstigen Anbieter gewechselt werden könnte – geht nicht mit SwitchUp.
    – Einen anderen, noch günstigeren Anbieter wählen als im Anbietrportfolio von SwitchUp enthalten – geht nicht bei SwitchUp.
    – SwitschUp „Service-Leistungen“ kündigen und selber zu einen neuen, günstigeren Anbieter wechseln – geht auch nicht bei SwitchUp. Hier werden dann trotz Widerruf dreist die eigenen Daten an einen SwitchUp-Anbieter weitergegeben, der dann auch seine Belieferung anmeldet und damit den selbst gefundenen Anbieter von der Lieferstelle kegelt.

    SwitchUp selbst schreibt nur, sie würden bei ihrem Anbieter widerrufen. Aber wehe man verlässt sich auf diese Aussage von SwitchUp und ist nicht selbst beim SwitchUp-Anbieter aktiv geworden, denn dieser Anbieter akzeptiert den Widerruf von SwitchUp nicht. Der selbst gefundene Anbieter muß auch informiert werden usw. usw.

    M.a.W. SwitchUp beauftragt ungefragt seine Anbieter auch wenn man das nicht will. Im Anschluß muß man sich selbst um den Scherbenhaufen kümmern, den SwitchUp angerichtet hat.

    Frank Marx 3. Dezember 2020 13:22 Antworten
  • Switchup teilt dem ausgewählten Stromanbieter nicht meine Original e-Mail-Adresse mit, sondern eine von Switchup erfundene eMail-Adresse, um den Mailverkehr zwischen dem Stromanbieter und mir auszuspähen.
    Hier liegt vermutlich ein Verstoss gegen das Briefgeheimnis vor. Zudem muss ich etliche eMails austauschen, um alles zu klären und wieder geradezurücken.
    Ohne Switchup war der Stromanbieterwechsel viel einfacher.

    ich habe daher den Vertrag mit Switchup sofprt wieder gekündigt.

    Neumann 11. Dezember 2020 18:03 Antworten
  • Leider läuft bei mir auch nichts glatt. Der alte Anbieter hat sich bei der Kündigung im Jahr „vertan“. Ich mußte selbst aktiv werden, um das zu korrigieren. Switchup war, falls sie überhaupt was getan hatten, wohl nicht in der Lage.Angeblich hatten sie was geschrieben. Der neue Vertrag wurde nun schon für 04/2022 (!) bestätigt und Switchup ist nun um Änderung um ein Jahr auf 2021 beim Anbieter bemüht. Da ist das Problem : Ich kann null nachvollziehen, ob und was sie denn gemacht haben. Auch kann ich ja nix beim Anbieter selbst veranlassen, da man ja mit einer anderen Mail Adresse registriert wird. Also habe ich quasi null Vollmacht über meinen eigenen Vertrag. Ich bin gespannt, ob sich das bis 31.03.2021 noch klärt.

    Frank 23. Februar 2021 17:07 Antworten

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