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Dreame H11 Max Wischsauger über vier Wochen im Test

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Saugen und Wischen, trocken und nass. Ob den üblichen Alltagsstaub vor der Verwandlung in Mäuse stoppen oder den Müsliunfall am müden Montagmorgen beseitigen. Der Dreame H11 Max kann genau das und nennt sich deshalb Wischsauger. Er verspricht alles sauber zu machen mit einer Wischbewegung. Kabellos ist der Nass- & Trockensauger zudem, sodass er sich dem aktuellen Akku-Trend anschließt. Das Modell ist neu im Oktober 2021 auf den Markt gekommen. Wir kannten Dreame als Hersteller von „High-End-Reinigungsgeräte durch den Einsatz von Astrodynamik-Technologien“ und Mitglied der „Xiaomi Ecological Chain“ bisher von Saugrobotern, wie dem Z10 Pro. Dieser überzeugte uns vollkommen, sodass wir uns den Wischsauger gern für einen Test kommen ließen. Ähnliche Technik steckt im H11 Max, auch wenn er nicht per App gesteuert automatisch reinigt, sondern einen Menschen bedarf, der ihn herumführt. Das Resultat ist aber gleich: sauberer Boden, selbst nach stärksten Verschmutzungen.

Wir konnten den H11 Max Wischsauger über circa vier Wochen testen, sodass wir einen umfassenden Eindruck von Leistung und Alltagstauglichkeit bekommen haben, welchen wir hier als Erfahrungsbericht vorwiegend teilen wollen. Es gibt bereits Testberichte, welche sich den Produktmerkmalen ausführlicher widmen. Besonderheiten des Geräts sind die automatische Schmutzerkennung, die Selbstreinigung der Bürste und der große Frischwasserbehälter. Benutzt werden kann er auf allen Hartböden von Laminat, Parkett bis zu Fließen und auch mal ausnahmsweise auf Teppichboden.

Das großzügig verpackte Paket besteht aus dem Sauger selbst, im säulenartigen Design mit schlaufenartigem Handgriff und einer Lade- und Selbstreinigungsstation mit Zubehörbehältnis. Darauf steht er sicher und platzsparend. Er wirkt robust, gut verarbeitet und alle beweglichen Teile lassen sich für die Wartung sehr leicht auseinandernehmen. Im oberen Bereich ist ein Wassertank (Fassungsvermögen 900ml), drunter der für 500 ml Schmutzwasser mit Filter. Das Wasser wird nach unten auf die weiche Walzenbürste geleitet, dahinter befindet sich eine Absaugung. Die gesamte Baugruppe ist mit einem Gelenk versehen und zwei großen und kleinen Rädern. Der Sauger wiegt handliche 4,65 kg bei einer Bauhöhe von circa 1,50 m.

Im Lieferumfang ist eine deutsche Anleitung, eine Austauschrolle und Filter und eine Reinigungsbürste enthalten. Oben am Gerät ist ein großes rundes LED-Display, was neben dem Akkustand und der Moduswahl vor allem mit dem Farbring die Verschmutzung und Leistung anzeigt, die Staubgehaltsanzeige. Darüber hinaus spricht das Gerät auch Deutsch, wenn es aktiviert wird oder einen Fehler feststellt. Die Anleitung hat eine ausführliche Fehlerliste, Anweisungen für die Wartung und eine FAQ. Wir haben sie während des Tests nicht benötigt, das Gerät ist selbsterklärend mit Stickern an vielen Stellen, es spricht sozusagen für sich. Rückseitig die Taste ermöglicht die Umstellung der Sprache von Englisch auf Deutsch. Die Stimme hört sich natürlich an und gibt korrektes Deutsch wieder.

Für die Inbetriebnahme muss nur erstmalig der Handgriff mit dem Aluminiumrohr ins Gehäuse eingesteckt und danach jeweils Wasser in den Tank gefüllt werden, dann kann es auch schon testweiser losgehen. Empfohlen wird vom Hersteller aber zunächst die vollständige Aufladung. Aufgeladen wir der Akku mit 4000mAh in der Ladestation mit Ladekontakten, man muss keinen Stecker am Gerät einstecken. Die Ladezeit wird mit 5h angegeben. Die Nennleistung beträgt 3650 mAh bei 200 W. Die Reinigungsleistung ist mit 10.000 pa angegeben.

Im Einsatz zeigt sich das Gerät sehr „spazierfreudig“, hinterlässt einen nebelfeuchten Streifen. Er zieht mit seiner rotierenden Rolle wie ein Haustier an der Leine selbstständig nach vorn und gleitet über die Räder gut über den Boden. Nutzen kann man ihn für die Reinigung von circa 75 m² innerhalb von maximal 45 Minuten, danach ist der Akku oder meist früher das Wasser leer. Man kann Treppen wischen und kommt auch gut in Ecken. Da die Bürste einen Randabstand von circa 5cm hat, muss man an Rändern aber in beide Richtungen arbeiten. Die Aktivierung erfolgt indem man ihn am Gelenk aus der senkrechten knickt oder mit der Taste für den Automodus für eine normale Reinigung. Dabei bietet der Dreame H11 Max eine intelligente Schmutzerkennung und reguliert demnach seine Saugkraft. Weiterhin kann er genutzt werden, um im zweiten Modus verschüttetes Wasser aufzusaugen. Der Geräuschpegel ist vergleichbar mit einem Saugroboter bei etwa 68 dB, also etwas leiser als ein gewöhnlicher Staubsauger.

Der Staubsauger steht gewöhnlich sicher auf seinem Pad, wenn man ihn nicht braucht. In diesem wird er aufgeladen und kann trocknen ohne den Boden zu gefährden. Er kann schnell im Alltag gegriffen werden, etwa wenn ein Unfall passiert von Haustier oder Kleinkind. Vor der Benutzung muss der Wassertank angebracht und dann jeweils mit 0,9 Liter gefüllt werden, hierbei kann auch etwas nicht schäumendes Reinigungsmittel hinzu gegeben werden. Ein paar wenige Tropfen, damit es nicht schäumt im Tank. Dies ist vor allem sinnvoll, damit die Bürste nach der Benutzung nicht anfängt Gerüche zu entwickeln. Nach der Benutzung stellt man ihn aufs Pad, leert den Schmutzwassertank und kann noch eine Selbstreinigung starten, wenn er mehr als 10 Prozent Akkuleistung hat. Andernfalls bietet sich einmal wöchentlich bei täglichen Gebrauch eine Demontage der Bürste an. Die Pflege und Wartung ist sehr einfach, da man die Walzenbürste leicht entnehmen kann. Diese sollte man mit dem mitgeliefertem Werkzeug reinigen und gut trocknen.

Die Reinigungsleistung des Dreame H11 Max ist umfassend. Bei Fließen löst sich eingetrockneter Lehm ebenso wie jegliche Nahrungsmittel und Getränkespritzer, auch wird Wasser aus den Fugen gezogen. Tierhaare, Sand und Staub werden mit der Flüssigkeit im beutellosen Unterbehälter gesammelt. Es entsteht keinerlei Staubbelastung, trotzdem hat dieser Tank einen Filter. Durch die große Öffnung lässt er sich problemlos reinigen und selbst bei optisch sauberem Zustand es Bodens vorher, sammelt sich da eine dunkle Brühe.

Fazit & Kauf: Im Alltag ist das Gerät super unkompliziert zu nutzen, hat kaum Wartungsaufwand und macht sehr sauber. Gerade auf Holzböden, die ohnehin wenig Wasser vertragen, ist er eine große Arbeitserleichterung. Es macht beinahe Spaß mit ihm zu wischsaugen. Eine Frage wird natürlich sein, wie lange die beiden mitgelieferten Bürsten nutzbar sind und wie teuer sie im Nachkauf sind.. Nach vier Wochen bei beinahe täglichem Einsatz zeigen sich noch keine Abnutzungserscheinung. Der Dreame H11 Max wird zu einer UVP von circa 500 Euro auf den Markt kommen, der Hersteller wird aber wohl Aktionspreise bringen. Hier auf der Landingpage z.B. ist von einem Early Bird Angebot um die 340 Euro die Rede. Auf Amazon ist er noch nicht erhältlich.

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