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TikTok Kritik – Was im Netzwerk nervt

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Hach, wie gefährlich und süchtigmachend. Nicht der Tanz von dieser Charlie, bei welcher man sich den Ischias schrumpfen kann. Tiktok selbst, die Plattform, das Netzwerk, die Firma. Gefährlich und süchtigmachend. Wenn man jedenfalls die TikTok Kritik beobachtet, so lief es oft so extrem und beinahe ideologisch ab. Wir hingegen schauen heute mal ganz praktisch, warum TikTok nicht das Gelbe vom Ei, die Kirsche auf der Torte und so weiter ist. Kritik also aus der Nutzung heraus und warum man schon wieder hoffen darf, dass vielleicht doch eine andere App um die Ecke kommt, welche diese Punkte besser macht.

Rundumschlag: Tiktok Kritik läuft oft unter den Totalaspekten „Gefahr“ und „Sucht“, gerade in der „damaligen Debatte“ ums Verbot. Positioniert wurde sich zwischen schwarz und weiß, auch wenn Insta da nicht der Hort der Seeligkeit ist. Dennoch ist es komplizierter, denn nur was den Datenschutz extrem missachtet, kann gefährlich sein und was eine Sucht auslöst, hat einen gewissen positiven Reiz.

Wir hatten diese Art von TikTok Kritik hier schon einmal gemerged sozusagen, indem wir die Sucht als eigentliche Gefahr unter der Überschrift „Wie gefährlich ist TikTok?“ benannten. Zu dem Thema sollte alles geschrieben sein.

Dann gibt es aber eine ganze Reihe von Aspekten und Merkmalen des Netzwerks selbst, welche störend und gar nervend sind. Ein klein wenig gibt es eine Schnittmenge mit dem Beitrag „Deshalb sollte die TikTok App verboten werden!“ Dort waren bereits 5,43 Gründe genannt, warum TikTok nervt.

Hier nochmals ein Roundup der Schwächen, warum man TikTok vielleicht gar nicht weiter nutzen sollten:

  1. Illegale Inhalte: Es sind nicht nur lahme Inhalte von Influencern und fragwürdige von Teens. Auch was das Copyright angeht, sind viele Nutzer unbedarf. Die Nutzer posten auf TikTok wilder als irgendwo. Gerade, da es so einfach geht. Da werden Unfälle gefilmt und schlimmere Geschehnisse wie in Trier tausendfach geliked und kommentiert. Paragrafen gegen Gaffertum gibt es, werden aber nicht umgesetzt. Meldungen sind oftmals zweckfrei. Während andere Netzwerke da personell nachjustiert haben und sich nicht nur auf Algos verlassen, ist TikTok da kaum ansprechbar. Das schlägt auch in die andere Richtung.
  2. Intransparente Sperrungen: Während TikTok bei wirklich schlimmen Fällen schläft, sperrt es offenbar beinahe wahllos Clips und Accounts mit Verweis auf äußerst offen formulierte Community-Richtlinien. Schaut mal hier in die Kommentare von „TikTok gesperrt„, um nur die Nadelspitze des Eisbergs zu sehen. Das ist auch ungerecht, da manche Accounts sich mit fremden Inhalten aufbauen. Gerade was Fake-Sperrungen nach Live-Sessions angeht, wird auf TikTok selbst viel geschimpft. Schlimm ist das vor allem wegen Punkt 3.
  3. TikTok ist verschlossen: Wer ein Problem bei TikTok hat, kann einfach die 0800-1eck-m1ch anrufen. Dort kann man alle Fragen stellen und sieht auch leicht, wieviele Strikes der eigene Account hat.
  4. Der Algo ist nicht klug: Oft wird es behauptet, wie klug der Algo von TikTok sei. Das ist ziemlicher Quatsch. Auf meiner FY kommen jetzt nach 2 Jahre noch immer keine Inhalte, die auch nur „interessant“ wären. Denn nur, weil ich gestern ein Katzenvideo lustig fand, brauche ich heute keine Tipps zur Haltung von Meerschweinchen. Als Creator hingegen spürt beobachtet man, wie völlig sinnfreie Inhalte viral gehen und andere ernsthafte Anliegen keinerlei Views. Was beinahe noch ein Argument für Punkt 3 ist – der TikTok Shadow ban, welchen man den Namen nach nicht mitgeteilt bekommt.

Fasst man diese Punkte zusammen, so hat TikTok bei wesentlichen Elementen versagt. Es lohnt sich auch für Creator kaum Kreativität und Zeit zu investieren, da man Links nicht monetarisiert bekommt und der Creatorfund mit seinen Centbeträgen für Millionenviews einfach nur lächerlich ist.

Bleiben wir auf TikTok? Ja, da es „mal wieder“ wie damals bei Facebook keine Alternative gibt.

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